Mittlerweile gibt es ja schon den ein oder anderen Ansatz, den für die Messung aktueller Blutzuckerwerte notwendigen, aber lästigen Stich in den eigenen Finger zu umgehen – Wissenschaftlern am Frauenhofer Institut ist es nun gelungen, die Daten aus Tränen und Schweiß zu extrahieren – mit einem Chip, nicht größer als ein Reiskorn.
Dank der verwendeten Technik ist das System mit Minimalaufwand auch noch sehr genau: Gemessen wird anhand einer elektrochemischen Reaktion, die durch ein spezielles Enzym begünstigt wird. Die so erfassten Daten versendet der Chip dann auch noch kabellos an ein entsprechendes Empfänger-Gerät – etwa das eigene Smartphone.
Für mehr Bequemlichkeit sorgt der gegenüber ähnlichen Modellen deutlich verringerte Energiebedarf des Chips: Wo früher noch 500 Mikroampere bei 5 V benötigt wurden, reichen der Neuentwicklung unter 100 Mikroampere, Diabetes-Patienten können den Chip also über Monate hinweg verwenden.
[Andrew Liszewski / Johannes Geissler]
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Geniale Sache. Und wenn das Teil so wenig Strom benötigt, dann könnten Sie ja “Strom aus Körperwärme”-Projekt vom Fraunhofer verwenden, um das Teil zu betreiben.
http://www.golem.de/0708/53867.html
Mein Gedanke geht vorallem in Richtung einer dauerhaften Überwachung, um so auch ein Warnsystem für Probleme zu haben.
Bleibt ja nur noch abzuwarten wer sich die Technik leisten kann :(