Wissenschaftler entwickeln Superkondensator… mit Kugelschreibertinte

Die gewöhnliche Tinte von Kugelschreibern ist die überraschende Komponente eines flexiblen Kohlenstofffaser-Superkondensators, der ohne Leistungsabfall um 360 Grad biegbar ist.

Superkondensatoren können in kurzer Zeit große Energiemengen freisetzen und sind damit beispielweise beim Ladungsausgleich von Stromnetzen hilfreich. Mit nur wenigen Millimetern Durchmesser übersteigt der neue Superkondensator die Leistung anderer Kondensatoren auf Kohlenstofffaser-Basis und kann bis zu das zehnfache an Ladung speichern.

Forscher der Peking University in Beijing entwickelten das Gerät, indem sie zwei lange dünne Kohlenstofffasern mit der Tinte überzogen und diese dann in eine mit Elektrolyten gefüllte Plastikhülle gaben. Vorher hatte das Team herausgefunden, dass die Tinte Kohlenstoff-Nanopartikel enthält, die perfekt zur Ladungsspeicherung geeignet sind. [Advanced Materials]

[Oliver Schwab / Hal Hodson]

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2 Antworten auf Wissenschaftler entwickeln Superkondensator… mit Kugelschreibertinte

  1. Lofwyr
    4.Sep. 2012 12:14

    “Nanopartikel in Kugelschreibertinte” müsste doch eigentlich die Schlagzeile heißen. Oder “Kinder, die sich den Spickzettel auf die Hand schreiben setzen sich einem erhöhten Krebsrisiko aus!”.
    Ist das denn eigentlich schon immer/lange so oder gilt das nur für indische Tinte? Ist mir zumindest neu.

  2. Chemie
    5.Sep. 2012 00:04

    Energiemengen speichern*
    bis zum Zehnfachen an..*

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