UPDATE: Bruce Willis bereitet sich auf Rechtsstreit mit Apple vor – „Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke!“

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Was passiert mit meiner iTunes-Bibliothek wenn ich sterbe? Sie geht an Apple zurück. Das will Bruce Willis so nicht akzeptieren, er möchte sein digitales Hab und Gut nach seinem Tod weitervererben. Um das notfalls auch vor Gericht durchsetzen zu können, soll der Hollywood-Star jetzt einen Treuhandfond angelegt haben.

Wenn es einen Menschen gibt, der gegen Apple vor Gericht gewinnen kann, dann Bruce Willis (oder Chuck Norris)! Der erprobte Action-Veteran legte sich im Laufe der Jahre bereits mehrfach mit tödlichen Bedrohungen wie Terroristen, Aliens und Killer-Asteroiden an – stets erfolgreich. Jetzt verschiebt der 57-Jährige das Schlachtfeld in den Copyright-Sektor. Wie man Willis kennt, sucht er sich dort getreu dem Motto „Viel Feind, viel Ehr“ mit Apple auch gleich den vielleicht stärksten Gegner.

Laut einem Bericht der britischen Tageszeitung „The Sun“ will der Download-Fan Willis seine angeblich äußerst umfangreiche, via iTunes zusammengestellte Musiksammlung seinen Kindern Rumer, Scout und Tallulah vererben. Doch das sehen die AGBs des Apple-Dienstes iTunes nicht vor. Ganz im Gegenteil. Apple hält es sich sogar offen iTunes-Konten zu sperrenn wenn der Verdacht eines illegalen Teilens der Inhalte besteht. Keine erfolgreiche Schlacht ohne die richtige Vorbereitung, dachte sich wohl Willis. Denn obwohl er noch nicht plane, den mächtigen Apple-Konzern zu verklagen, habe er schon jetzt einen Treuhandfond für eventuelle Rechtsstreitigkeiten eingerichtet. In diesem Sinne: „Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke!“

UPDATE: Inzwischen hat sich herausgestellt, dass es sich bei der Geschichte um eine Ente handelt.

[via The Sun, Bild: Featureflash / Shutterstock.com]

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