UPDATE: Bruce Willis bereitet sich auf Rechtsstreit mit Apple vor – „Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke!“

Was passiert mit meiner iTunes-Bibliothek wenn ich sterbe? Sie geht an Apple zurück. Das will Bruce Willis so nicht akzeptieren, er möchte sein digitales Hab und Gut nach seinem Tod weitervererben. Um das notfalls auch vor Gericht durchsetzen zu können, soll der Hollywood-Star jetzt einen Treuhandfond angelegt haben.

Wenn es einen Menschen gibt, der gegen Apple vor Gericht gewinnen kann, dann Bruce Willis (oder Chuck Norris)! Der erprobte Action-Veteran legte sich im Laufe der Jahre bereits mehrfach mit tödlichen Bedrohungen wie Terroristen, Aliens und Killer-Asteroiden an – stets erfolgreich. Jetzt verschiebt der 57-Jährige das Schlachtfeld in den Copyright-Sektor. Wie man Willis kennt, sucht er sich dort getreu dem Motto „Viel Feind, viel Ehr“ mit Apple auch gleich den vielleicht stärksten Gegner.

Laut einem Bericht der britischen Tageszeitung „The Sun“ will der Download-Fan Willis seine angeblich äußerst umfangreiche, via iTunes zusammengestellte Musiksammlung seinen Kindern Rumer, Scout und Tallulah vererben. Doch das sehen die AGBs des Apple-Dienstes iTunes nicht vor. Ganz im Gegenteil. Apple hält es sich sogar offen iTunes-Konten zu sperrenn wenn der Verdacht eines illegalen Teilens der Inhalte besteht. Keine erfolgreiche Schlacht ohne die richtige Vorbereitung, dachte sich wohl Willis. Denn obwohl er noch nicht plane, den mächtigen Apple-Konzern zu verklagen, habe er schon jetzt einen Treuhandfond für eventuelle Rechtsstreitigkeiten eingerichtet. In diesem Sinne: „Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke!“

UPDATE: Inzwischen hat sich herausgestellt, dass es sich bei der Geschichte um eine Ente handelt.

[via The Sun, Bild: Featureflash / Shutterstock.com]

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17 Antworten auf UPDATE: Bruce Willis bereitet sich auf Rechtsstreit mit Apple vor – „Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke!“

  1. Anti78 03 Sep 2012, 16:02

    Dann muss er aber auch die anderen Anbieter wie z.B. Amazon mit verklagen. Bei denen steht nämlich das gleiche in den AGB.

    • Sonari 03 Sep 2012, 16:34

      Warum soll er Amazon verklagen (wollen)? Gibt es irgendeine Info darüber, ob er bei Amazon digitale Gegenstände gekauft hat?

  2. Justin 03 Sep 2012, 16:10

    Akzeptiert man die agbs nich beim ersten benutzen und immer wenn sie sich ändern? Denke mal die sitzung vor gericht dauert nur der förmlichkeit wegen ne halbe stunde, die entscheidung is aber von anfang an klar

    • Der Bremer 03 Sep 2012, 17:30

      Ob man die AGB akzeptiert oder nicht hat keinerlei Auswirkungen darauf, ob das Geschäftgebaren rechtmäßig ist. Widerspricht die Regelung den Gesetzen, dann sind die AGB eh ungültig.

      • Marco 03 Sep 2012, 18:18

        Die widersprechen aber nicht dem Gesetz, von daher aussichtslos.

      • JN 04 Sep 2012, 10:35

        Wahnsinn, Apple-Fan Marco ist in der Lage jede Frage zum US-Recht direkt und ohne Nachzudenken zu beantworten. Lasst uns die Gerichte auflösen, heil Apple!

      • 00Schnyder 04 Sep 2012, 16:28

        @ Marco:
        Gibts für die Aussage mit dem Gesetzt ne belastbare Quelle?

    • Stefan 04 Sep 2012, 8:53

      Und wenn in den AGBs steht, dass nach dem Akzeptieren deine Oma in Apples Eigentum übergeht und als Sklavin in den iPhone-Werken arbeiten muss, ist das dann auch richtig so, nur weil du auf akzeptieren geklickt hast?

      Immer schön verklagen den Kackverein.

      • Justin 04 Sep 2012, 17:04

        Man bestätigt dass man das gelesen hat und wie schon erwähnt müssen die agbs dem recht entsprechen, und das werden sie bei verklageverein apple schon, die haben ja ne riese rechtsabteilung. Im übrigen weiss ich nicht ob dass vererben von digitalen dingen gesetzlich geregelt ist. Und warum auf marco rumhacken wenn er seinen kommentar abgibt, wären die agbs nicht richtig dann hätte sich schon irgendwer beschwert, ausserdem erden die doch geprüft

  3. Micha 03 Sep 2012, 16:19

    den Fight verlierst du Bruce^^

  4. michis 03 Sep 2012, 23:33

    irgendwie versteh ich den typen nicht ich mein wenn ich dvds und so kaufe verteil ich die ja auch nicht nur damit die anderen es nicht kaufen müssen und wie schon viele sagten den töchtern ist das sicher sowas von egal was mit dem acc passiert denn die sind selber stinkreich und könnten seine sammlung selber 1000 mal kaufen

  5. user 03 Sep 2012, 23:46

    recht so bruce! kann doch nicht angehen! drecks verein :)

  6. Joe 04 Sep 2012, 9:15

    das ist auch der grund weshalb man so Raubkopiermörder wird und werden sollte.

  7. JN 04 Sep 2012, 10:37

    Egal, was in irgendwelchen AGBs steht, es ist absurd, dass ich eine Schallplatten-Sammlung erben kann, aber keine gekauften MP3s.

  8. Marco 04 Sep 2012, 15:10

    Nun können sich alle Trolle wieder beruhigen, denn das war nichts anderes, als eine Falschmeldung.
    Schön zu sehen, wie sie darauf angesprungen sind, um wieder mal was gegen Apple vom Stapel zu lassen. Leute, wenn etwas mit den AGB’s nicht stimmen würde, dann hätte das schon längst einer festgestellt.
    Alles ganz legal.
    ” Aus rechtlicher Sicht stellt sich bei solchen Einschränkungen die Frage, ob sie überhaupt zulässig sind. Dazu gibt es bis heute so gut wie keine Rechtsprechung, weshalb man sie nicht eindeutig beantworten kann. Viele Juristen sind der Ansicht, dass solche Einschränkungen zumindest nicht generell unwirksam sind. Das bedeutet, dass die Musikanbieter üblicherweise selbst bestimmen, wie ihre Dateien kopiert werden dürfen – und dabei auch weniger erlauben können, als es das Urheberrecht zulässt. Die Privatkopie-Regelung ist, was häufig missverstanden wird, kein „Nutzerrecht“. Im Ergebnis heißt das, dass Kopierregelungen in den Nutzungsbedingungen generell rechtswirksam sind und man sie beachten muss.”
    Ihr seit echt eine arme Sippe. :-()

  9. Marco 04 Sep 2012, 16:43

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, siehe “Gesetzt”. ;-)
    Zur Frage, siehe letzter Beitrag. Es gibt kein Gesetz, was aber nicht heissen muss, dass es nicht rechtens ist.
    Wie in vielen Fällen eine rechtliche Grauzone, zu der es keine aussagekräftige Regelung gibt. Mehr konnte ich dazu auch nicht finden.