USB Music Projector: Wenn Killerfeatures daneben gehen

xlarge

Zugegeben, seit Smartphones so ziemlich jede Funktion beinhalten, die man vor wenigen Jahren noch in Form von extra Hardware nachkaufen musste, haben die Hersteller dieser Produkte nicht leicht. Gerade wenn es um reine Media-Player geht, braucht es heute einfach etwas mehr: Ein eingebauter Projektor ist es aber nicht.

Die eigentliche Idee ist natürlich keine schlechte, um ehrlich zu sein wäre mir ein brauchbarer Projektor in Smartphones sogar deutlich wichtiger als NFC oder digitale Zahlungswege. Die Vorstellung, mittels Smartphone binnen Minuten wenigstens visuelles Kinofeeling zu erzeugen gefällt, wird im Fall des USB Music Projectors aber nie zur Realität.

Angaben zur Helligkeit des Projektors sucht man bisweilen vergeblich, aus meiner Sicht kein gutes Zeichen. Wenn es nicht an der Helligkeit liegt, dann ist es die Energieversorgung, die dem Kinoerlebnis ein rasches Ende beschert: In einem derart kleinen Gerät findet sich natürlich auch nur wenig Platz für eine entsprechende Batterie, mehr als eine halbe Stunde Filmgenuss sollte man also nicht erwarten. Die veranschlagten 100 Dollar dürften in Kinobesuchen also besser investiert sein. [Andrew Liszweski / Johannes Geissler]

[Brando via Technabob]

Tags :