Test: i-FlashDrive HD – die Speichererweiterung für iOS-Geräte

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USB-Sticks können nicht an iPhone oder iPad angeschlossen werden. Stimmt nicht ganz. Der i-FlashDrive HD von PhotoFast kann und bricht damit als einziges Gadget seiner Art Apples golden Käfig auf. Gizmodo verrät dir, ob sich der Kauf der Zwei-Wege-Speichererweiterung lohnt.

Worum geht’s?

Das i-FlashDrive HD ist eine Zwei-Wege-Speichererweiterung. Die eine Seite des streichholzschachtelgroßen Flash-Laufwerks passt in einen USB-Port, die andere Seite an den klassischen 30-Pin-Dock-Connector von Apple. An den Rechner angeschlossen, verhält sich der i-FlashDrive HD wie ein handelsüblicher USB-Stick und kann mit beliebigen Daten wie Filmen, Musik, Dokumenten, Bildern und so weiter beschrieben werden. Wird das i-FlashDrive HD nun an ein iOS-Gerät gestöpselt, können diese Daten mit der dazu gehörigen App wiedergegeben / dargestellt / bearbeitet werden.

Sollte ein Dateiformat von der i-FlashDrive HD App nicht unterstützt werden, kann die entsprechende Datei auch von einer Fremd-App geöffnet werden. Die Datenübertragung funktioniert dann auch von i-FlashDrive HD auf iOS-Gerät und umgekehrt. Einzige Einschränkung: Es können keine Dateien in oder aus der iTunes-Bibliothek kopiert werden.

Wen interessiert‘s?

iPhone- / iPad- / iPad touch-Nutzer mit einer Aversion gegen iTunes oder zu geringem Speicherplatz auf dem Gerät.

Das Design

Minimalistisch. Der USB-Port und der Dock-Connector kommen mit einer Plastikabdeckung, die Ecken sind angenehm abgerundet und überhaut wirkt das Äußere, als könnte es direkt von Apple kommen.

Im Einsatz

Das i-FlashDrive HD macht keinerlei Mucken und verrichtet seit drei Wochen problemlos seinen Dienst.

Das ist toll!

Endlich kein iTunes mehr! Endlich eine handliche Speichererweiterung! Endlich HD-Filme direkt vom Stick anschauen! Endlich unterwegs spontan Daten von iOS-Geräten weitergeben!

Hier gibt´s Probleme

Der i-FlashDrive HD reißt ein ganz schön großes Loch in das Portemonnaie. Apple User sind es zwar gewohnt, etwas mehr für ihre Produkte auszugeben, aber knapp 250 Euro für die 64 GByte-Version ist richtig happig. Die 8-GByte-Version bekommt man dagebgen „schon“ für 75 Euro, für 15 Euro mehr verdoppelt sich der Speicher des i-FlashDrives HD auf 16 GByte, die 32 GByte-Version kostet 145 Euro. Auch eine AirPlay-Funktion hätte ich mir gewünscht, sie soll jedoch nachgeliefert werden.

Randnotizen

– i-FlashDrive HD funktioniert am Mac / PC / Linux wie ein USB-Stick
– Die i-FlashDrive HD App öffnet unter anderem die Dateiformate MP3, M4V, MP4, MPV, TXT, PDF – sollte ein Format nicht unterstützt werden, kann die Datei auch von einer App deiner Wahl geöffnet werden
– Die neue Generation des i-FlashDrive HD kopiert Daten mit akzeptablen Geschwindigkeiten – mein Testordner mit 100 MByte an Fotodaten brauchte auf das iPad etwa 45 Sekunden, vom iPad auf das i-FlashDrive HD systembedingt etwas mehr als doppelt so lange
– Auch Austausch zwischen iOS-Geräten ohne iTunes, 3G, WLAN oder PC möglich
– Drop-Box-Account kann mit eingebunden werden
– Kontaktliste kann gespeichert und exportiert werden
– Unterstützt werden iPod touch 3. Generation und 4. Generation, Phone 3GS/4/4S und alle iPads
– Streamt HD-Inhalte direkt vom i-FlashDrive HD (nur 2. Gen.)
– Daten lassen sich ab App-Version 1.1 auch verschlüsseln
– i-FlashDrive HD ist Apple zertifiziert und ein offizielles Zubehörprodukt

Soll ich mir das Teil kaufen?

Der i-FlashDrive HD ist eine wunderbar praktische und handliche Zwei-Wege-Speichererweiterung für iOS-Geräte und erhält von mir dafür eine klare Kaufempfehlung. Die Datenübertragungsgeschwindikeit ist gut, die denkbaren Einsatzgebiete vielfälltig. Danke an den exklusiven Distributor Kacmaz Entertainment für das Bereitstellen des 8-GByte-Testexemplars – ich gebe den i-FlashDrive HD nicht mehr her!

 

 

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