Neue Technik ermöglicht Motion Capturing in 3D nur mit Kamera und Projektor

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Die Motion Capture Technik, die in Filmen als auch Videospielen gleichermaßen zum Einsatz kommt, setzte bisher voraus, dass vom Computer zu erfassende Personen einen hautengen Anzug mit für den Computer erkennbaren Markierungen trugen - diese sollen nun überflüssig werden.

Das neue System, das nicht nur die Erfassung vereinfacht, sondern zugleich mehr Detailreichtum bietet, wurde von AIST (Advanced Industrial Science and Technology) entwickelt und benötigt für die Erfassung lediglich eine Kamera und einen Projektor. Letzterer wirft ein bestimmtes Muster auf das zu erfassende Objekt, das es der Kamera ermöglicht, die Form selbst in einem einzigen Bild zu erkennen.

In der Basis ähnelt die Technik der, die auch bei Microsofts Kinect Verwendung findet, im Vergleich erweist sie sich aber als wesentlich präziser – so präzise, dass sich die Technik für nahezu jede Situation eignet, in der es  erforderlich ist, schnelle Bewegungsabläufe genau zu erfassen, beispielsweise bei der Messung von Bewegungen eines Gebäudes wahrend eines Erdbebens.

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  1. Diese Technik erstellt ein (unvollständiges) 3D Modell einer aufgenommenen Person, zudem auch noch lokal beschränkt. Das was man unter Motion Capturing eigentlich meint ist aber das direkte erfassen von Stellungen von Körperteilen, das Objekt außenrum interessiert hier nicht. Somit ist die bezeichnung murks oder anders gesagt das capturen von motion ist nicht das bekannte Motion Capturing. Klar könnte man dies jetzt noch aus dem 3D Model aufwändig herausrechen, aber wayne…

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