Oblong: Computernutzer à la Minority Report

g-speak

Wer sich an den Film Minority Report erinnert, der wird sicher auch noch das Bild des fuchtelnden Tom Cruise vor Augen haben, der mit seinen Armen eine futuristische Software steuert. Das abgefahrene Computer-Interface soll nun unter dem Namen "g-speak" Wirklichkeit werden.

Gestensteuerungen sind spätestens seit der Einführung der Kinect für die Xbox 360 keine Seltenheit mehr. Im Bereich der Komplexität lässt “g-speak” die Microsoft-Steuerung allerdings weit hinter sich. Die Steuerung des Wissenschaftler John Underkoffler ist nicht nur sehr viel präziser, sie erlaubt es auch, sehr große Datenmengen von verschiedenen Endgeräten wie Laptops, Tablets oder Smartphones auf eine gemeinsame Videoleinwand zu werfen, zu sichten und zu bearbeiten. Ihre primären Einsatzgebiete sehen ihre Entwickler daher bei größeren Konferenzen, in der Strafverfolgung (allerdings ohne “Pre-Crime”-Erkennungs-Programm) und bei Nachrichtendiensten.

Eine Steuerung mit den nackten Händen wie wir sie aus Minority Report kennen, ist heute schon machbar. Für sehr präzise Anwendungen sind allerdings noch spezielle Steuerhandschuhe nötig.
Eine Realisierung für Privathaushalte wird aus Kostengründen leider noch eine Weile warten müssen. Dafür haben eine Reihe von Unternehmen wie Boeing und General Electric Interesse an dem Interface bekundet. Außerdem ist eine Schnittstelle für Onboard-Computer des Automobilherstellers Audi in Planung.

Was mit der neuen Steuerung alles möglich wird, habt die Firma Oblong in einem Video demonstriert.

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  1. Jo, ein uraltes Video. Leap Motion bringt diesen Herbst das ganze für den Heimanwender raus, zum Schleuderpreis. Einfach mal googlen.

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