Durchbruch in der Spintronik verspricht besseren Flash Speicher

spinning top

Wissenschaftler diskutieren schon länger über die Möglichkeit, Spins von Elektronen als digitalen Speicher zu nutzen. Aufgrund der vergänglichen Natur des Effekts wurde dies allerding nie realisiert. Jetzt wollen Forscher von IBM einen Weg gefunden haben, den Effekt lange genug am Leben zu erhalten.

Die Spintronik beruht darauf, den Spin von Elektronen in einem magentischen Feld zum Lesen und Schreiben von Daten auf Halbleitern zu nutzen. Das Problem war aber bisher, das Elektronen eine Eigenschaft nur für 100 Picosekunden beibehalten und der Effekt so keinerlei praktischen Nutzen bot. Die Forscher konnten nun die Dauer des Zustands um den Faktor 30 verlängern, wodurch die Partikel ihren Spin für 1,1 Nanosekunden beibehielten. Diese Zeit benötigt ein 1 GHz Prozessor für einen Zyklus.

Schon seit 2003 schwirrte die Idee umher, den Spin für eine längere Zeit beizubehalten. Nun wurde aber eine neue Methode entwickelt, bei der die Spins durch Laserpulse dazu gebracht werden, sich synchron zu drehen und in einer festen Helix-Form anzuordnen. Die Vorteile eines solchen Speichers: Er wäre schneller und effizienter als NAND Laufwerke. Der Nachteil: Bisher konnten die Forscher den Spin nur bei Temperaturen unter -233 °C konservieren. [Network World]
Foto: Creativity103

[Oliver Schwab / Jamie Condliffe]

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  1. wo ist das problem? dann herrschen in meinem pc halt -233° und bei dem aktuellen wetter öffne ich einfach eine seitenklappe und kühle das gesamte büro

    1. Und es sollte heissen “dass die elektronen diese eigenschaft nur” weil eine eigenschaft behalten sie länger, beispielsweise die negative ladung etc.

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