Display mit Heck-Kamera ersetzt konventionellen Innenspiegel

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Ohne Heckscheibe auch kein konventioneller Innenspiegel – Audi ersetzt im R8 E-tron das erste Mal in Serie den konventionellen Innenspiegel mit einem Display. Eine Kamera am Heck des Autos soll dabei ein deutlich größeres Sichtfeld auf den Monitor zaubern.

Das von Samsung produzierte 7,7 Zoll große AMOLED-Display soll eine Schaltzeit von wenigen Millisekunden haben. Es zeigt die Bilder der am Heck befindlichen Kamera, deren Objektiv nur wenige Millimeter Durchmesser haben soll. Bei Kälte wird die Kamera beheizt. Trotz des kleinen Objektivs soll das Sichtfeld auf dem Display im Vergleich mit einem herkömmlichen Innenspiegel deutlich größer sein. Bei Dunkelheit sollen Scheinwerfer anderer Autos nicht mehr blenden. Das Display soll vom Fahrer jederzeit manuell dimmbar sein. Audi arbeitet derzeit daran, zusätzliche Informationen auf dem Display darzustellen.

Der digitale Innenspiegel kam in der Form auch schon in den Rennwagen R18 E-tron quattro und R18 ultra zum Einsatz, mit denen Audi beim 24-Stunden-Rennen von LeMans einen Dreifachsieg einfuhr.

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[via Audi]

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  1. Jau, typisch deutsches Overengineering halt. Wieder ein völlig überflüssiger Stromverbraucher mehr im Auto. Das Ding kann nur kaputtgehen und macht nichts besser als ein simpler Spiegel. Wie man sowas noch abfeiern kann ist mir schleierhaft.

      1. Autos zu bauen, in denen ein Rückspiegel “nicht möglich” ist, ist schlicht die Realisation von Fehlkonstruktionen! Man kann mit Sicherheit auch Autos bauen, bei denen Räder “nicht möglich” sind und das dann durch Panzerketten ausgleichen. Ähnlich besemmelt.

      2. @Doplh: Das mag schon sein. Aber dein erster Kommentar bezog sich rein auf die Tatsache, dass der Spiegel an sich irrsinn ist und das ist in Anbetracht des Gegebenen nicht richtig, Dass man gleich gar nicht eine verbaute Heckscheibe einbauen soll ist wieder etwas anderes.

      3. @Dolph.. guck dir doch mal nen Crafter oder Sprinter an… die haben hinten -Teilweiße- keine Scheibe aber trozdem einen Rückspiegel… das nenn ich Fehlkonstruktion :D

    1. Sehe ich ähnlich. Und billiger wird das Auto dadurch auch nicht. Der nächste Schritt wäre dann das Außenbild mit Projektoren auf die Innenseiten der Scheiben zu produzieren. Glas raus, Leimwand rein, und fertig.

  2. Die Idee ist alt. Es gibt schon lange Konzepte die den toten Winkel durch Kameras sichtbar machen. Alleine rechtlich ist halt ein echter Spiegel vorgesehen, daher gibt es das nicht. In abgewandelter Form wird mit Kameras eine Einparkhilfe realisiert.

    Aus dem gleichen Grund gibt es auch nur Lenkräder und nicht inzwischen Joysticks oder alternative Steuerformen. Das Lenkrad ist vorgeschrieben.

  3. Was für einen Autotyp planst du in den nächsten 12 Monaten zu kaufen?

    KEINEN. Damit liege ich übrigens sogar im Trend, denn immer weniger junge Leute kaufen sich Autos.
    CarSharing, ein bisschen ÖPNV und Bahnfahren und der Rest zu Fuß bzw. v.a. mit dem Fahrrad. Da kommt man in meinem Umfeld viel schneller, günstiger und relaxter von A nach B.

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