Wie 350 000 Websites aussehen

Es ist nicht einfach, sich das Internet bildlich vorzustellen. Als kleine Hilfe hat Ruslan Enikeev eine Karte erstellt, die Websites nach Popularität und Ähnlichkeit anordnet. Das Ergebnis: Die Internet Map.

Im Ganzen werden hier 350 000 Sites und zwei Millionen Links aus 196 Ländern dargestellt. Jede Site wird durch einen Kreis repräsentiert, dessen Größe vom Traffic abhängt. Der Abstand zwischen den Kreisen hängt von der Häufigkeit ab, mit der Nutzer von einer Site zu einer anderen springen. Außerdem können einzelne Seiten per Eingabe gesucht werden. Nach den Worten von Enikeev:

Wie zu erwarten war, werden die größten Cluster von nationalen Websites gebildet, die zu einem Land gehören. Zur besseren Zuordnung sind Websites eines Landes in der gleichen Farbe dargestellt. Die rote Zone ganz oben repräsentiert das russische Segment des Internets, die gelbe links das chinesische Segment, die violette Zone rechts gehört Japan, das große hellblaue ist das amerikanische Segment, usw.

Wichtig ist, dass die Cluster auf der Karte semantisch beladen sind, dass heißt sie verbinden Websites gemäß deren Inhalt. Zum Beispiel kann man zwischen Brasilien und Japan einen riesigen Porno-Cluster sehen, sowie eine Vielzahl kleiner Cluster, die Websites desselben Themenfeldes vereinen.

Warum das Feld Porno jetzt ausgerechnet zwischen Brasilien und Japan liegt, bleibt der Interpretation jedes Einzelnen überlassen. Gizmodo.de zumindest befindet sich im blauen Cluster, direkt unter Google. [The Internet Map via Flowing Data]

[Oliver Schwab / Jamie Condliffe]

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