Inspiriert vom menschlichen Auge: Nie wieder vertrocknete Drucker-Patronen

Forscher der Universität Missouri haben eine Lösung entwickelt, mit der sich das Problem ausgetrockneter Düsen nicht nur an Tintenstrahldruckern umgehen lässt. Inspiriert wurden die Forscher dabei von nichts geringerem als dem menschlichen Auge.

“Das Auge und die Düse eines Tintenstrahldruckers haben ein gemeinsames Problem: beide dürfen nicht austrocknen, obwohl sie ständig geöffnet sein müssen” erklärt Kwon Jae Wan, Professor und Entwickler der Lösung. Gemeinsam mit Doktorand Riberet Almieda fand er die Lösung in der Imitation des menschlichen Augenliedes.

Mittels eines Tropfen Silikon-Öls, der die Düse bei Nichtgebrauch abdeckt und bei Bedarf durch ein elektrisches Feld der Tinte den Weg frei macht, sollen zukünftig nicht nur Tinte gespart, sondern zusätzlich die Umwelt geschont werden. Kwon selbst gibt sich damit aber längst nicht zufrieden sieht die Zukunft der Technik vor allem in 3D-Druckern, ganz speziell im Bereich der Medizin: Die für Gewebedrucker benötigten, lebenden Zellen sind derart kostspielig, dass es sich meist günstiger auswirkt, die Patrone zu ersetzen, statt die Zellen zu verschwenden.  [Molly Oswaks / Johannes Geissler]

[U of Missouri via Biomimicry News via Inhabitat]

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2 Antworten auf Inspiriert vom menschlichen Auge: Nie wieder vertrocknete Drucker-Patronen

  1. hoschi 20 Jul 2012, 11:05

    Das heisst elektrisches Feld und nicht elektronisches.

    • Johannes Geissler 20 Jul 2012, 11:06

      Korrekt, Mist.