Sterben für die Unsterblichkeit: Wissenschaftler plant Selbstmord zur Wiederauferstehung

Ken Hayworth ist ohne Zweifel ein brillanter Wissenschaftler. Er besitzt ein Labor in Harvard, betreibt Hirnforschung – und ist überzeugt, dass Minduploading eines Tages funktionieren wird. Um zu beweisen, dass Unsterblichkeit möglich ist, muss Hayworth aber erst mal sterben.

Ken Hayworth zufolge, wird sein Sterben allerdings keinem Tod gleichkommen, sondern nur einer „Pause“, die er einlegt, bevor ihn eine der nächsten Generationen von Wissenschaftlern wiederbeleben kann.

Um sein Gehirn zu konservieren, plant der Wissenschaftler sich eine Lösung zu injizieren, die eine Zersetzung des Gehirns verhindert. Der Nachteil des Verfahrens: Man stirbt an dem Cocktail. Der Vorteil: Das Rückenmarkt kann abgetrennt und das konservierte Organ für die Nachwelt aufbewahrt werden. Die wird laut Hayworth dazu in der Lage sein, dass ursprüngliche Bewusstsein via Computer zu simulieren und es als Silizium-basiertes Betriebssystem in einen Roboter-Körper zu verpflanzen.

Unter Wissenschaftlern wird Hayworth Glauben an die Wissenschaft eher als exzentrische Anwandlung betrachtet. Denn selbst wenn der Mindupload in ferner Zukunft möglich sein sollte, ist nicht gesagt, dass mit seinem Hirn auch alle Emotionen und Gedanken des Wissenschaftlers hochgeladen werden können. Insofern wünschen wir Hayworth einfach mal viel Glück!

[Via: gizmodo.fr / chronicle.com]

Das könnte Dich auch interessieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

(*)

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

11 Antworten auf Sterben für die Unsterblichkeit: Wissenschaftler plant Selbstmord zur Wiederauferstehung

  1. jam 19 Jul 2012, 16:30

    und an was muss ich da denken? An die Köpfe aus Futurama! ^^

  2. Paule0815 19 Jul 2012, 16:58

    Es gibt schon diverse SF Romane zu dem Thema, die derzeit wohl noch ungefähr genauso viel Hintergrundwissen und Ideen bieten wie die Arbeiten von Hayworth.

    Das Grundproblem ist ja sämtliche der elektrisch/chemischen Zustände des Gehirns gleichzeitig (quasi innerhalb eines Taktes) und wirklich komplett zu erfassen, damit genau dieser Zustand dann in einem Computer nachgebildet werden kann, inklusive sämtlicher Verknüpfungen untereinander.

    Ob ein totes aber konserviertes Gehirn dafür geeignet ist, darf stark bezweifelt werden. Denn man wird selbst mit dem Chemie Cocktail nicht alle Prozesse genau gleichzeitig anhalten und dann auch noch in exakt diesem Zustand ohne spätere chemische Veränderungen konservieren können, damit man es viel später noch exakt auslesen kann. Somit kann auf dem Wege keine genaue “Kopie” erzeugt werden.

    Der SF Ansatz mit Nanotechnik und Computertechnik quasi einen Supercomputer in das Gehirn zu verpflanzen und mit jeder Nervenzelle zu verbinden hat hingegen eher eine realistische Wahrscheinlichkeit. Dabei würde der Computer parallel im arbeitenden Gehirn ständig die Informationen jeder einzelnen Gehirnzelle mitloggen und somit den genauen IST Zustand des Gehirnes erfassen. Für eine eigenständig laufende Kopie müsste ein “Kopie” Rechner dann alle Funktionen parallel selbst weiterrechnen können.

    Das scheitert logischerweise heutzutage noch an fehlender Nanotechnik und an Computern die dafür genügend klein und leistungsfähig sind. Das dürfte wohl noch einige Jahrzehnte oder viel länger dauern, bis so etwas auch nur Ansatzweise möglich wird. Und ob so eine Kopie überhaupt eigenständige Intelligenz hätte, kann heutzutage auch noch niemand sagen.

  3. Sell 19 Jul 2012, 18:26

    Den ganzen Kopf, in einer temperierten Umgebung, an eine Herzlungenmaschine anzuschließen, wäre interessante Alternative.
    Dabei könnten die die Augen und Ohren dem Hirn weiteren Input ermöglichen.
    Eventuell wäre auch Sprachausgabe möglich…

    Interessant wären auch die juristischen Probleme bei solcher Lösung, z.B. Fragen um Erbschaft, Straffähigkeit, Anspruch auf Hartz4, usw.

  4. counter 19 Jul 2012, 19:06

    Matrix:
    =====

    Neo fragt Morpheus: “Was passiert wenn man in der Matrix stirbt?”

    Morpheus antwortet: “Ohne Geist, kann dein Körper nicht leben!”

    Tot ist Tot.
    Egal wie er eintritt.

    Ken sollte den Quatsch lassen und das Wissen das er jetzt hat weiterentwickeln und weitergeben.

    Alles andere ist Unsinn und geht nur im Film.

    • Sell 19 Jul 2012, 19:18

      Was soll “”Geist”" sein ?
      Wo wird so etwas aufbewahrt ?
      Aus welche Materie besteht es ?

    • Troll 20 Jul 2012, 9:16

      Man nehme an ein renomierter Wissenschafter, sagen wir von einer nicht unbedeutenden Universität wie Harvard, beschäftige sich sein Leben lang mit kognitiven System und neuronalen Netzen. Jetzt nehme man weiterhin an dieser Wissenschaftler käme unter dem Einsatz seiner gesamten Expertise zu dem Schluss, dass es möglich ist das, was wir als Geist, Seele, oder Persöhnlichkeit bezeichnen mittels eines chemischen Cocktails zu konservieren. An dieser Stelle ist es allerdings nötig eine kleine, aber folgenschwere Einschränkung zu definieren, um das Gedankenexperiment weiterhin sinnvoll erscheinen zu lassen. Es wäre von unabdingbarer Bedeutung, dass dieser Forscher nicht im Bilde über die Matrix-Trilogie ist, denn daraus folgt unweigerlich, wie Sie brilliant festgestellt haben, dass das gesamte Konstrukt seiner Idee des chemischen Gehirnkonservierens, wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen würde. Die schiere Existens um das Bewusstsein das sich aus Ihrem Filmzitat ableiteten würde, würde es unmöglich machen weiterhin an die Ergebnisse aus jahrzehntelanger Forschung zu glauben. Insofern bedanke ich mich für Ihren geistreichen und erhellenden Beitrag.

  5. Netsurfer912 20 Jul 2012, 21:34

    Ich vertrete ja die Meinung dass die *Ströme* wichtig sind und nicht *nur* das Hirn selbst.

  6. paddypad 22 Jul 2012, 14:30

    Ich lass mich auch konservieren. Dann möchte ich aber 3 neue Hosts leben. Einmal als Kleinkind, jetzt mit 25 und dann noch einmal simulieren lassen, wie ich vorgespult in 75 Jahren wäre. Das wird ja wohl möglich sein, denn nachdem man unterschiedliche ‘Conectomes’ gescannt hat, lässt sich ja auch simulieren, welchen Charakter und welchen Gedankenfluss ich mit 100 Jahren hätte. Sodass ich als Kleinkind mal richtig die Sau rauslassen kann, mit 25 noch denselben Ehrgeiz besitze und mit 100 sehr weise Entscheidungen treffen kann. Achja und ich möchte gerne auf allen 3 Hosts mein Bewusstsein zur selben Zeit haben. Aber Moment Mal. Welcher von den 3en bin dann nun bewusst ich? Jeweils einer? Und wenn einer dazu kommt, dann 2? Oder 3? Wenn alle aus sind ist nix mehr?
    Wie soll ich Bewusstsein für 2 meiner Hosts empfinden können, wenn diese dann aber gar nicht physisch miteinander verbunden sind? Wir sprechen ja davon, dass man das komplette Bewusstsein überträgt…. oder werden beide meine Hosts völlig überzeugt denken, sie seien ich, wenn sie nicht miteinander verbunden sind. Was habe ich dann davon, wenn ich eine Kopie meines Hirns 1000fach simulieren lasse, aber keine dieser Simulation mein wirkliches Bewusstsein hat, dass ich selbst erlebe? Also meiner Meinung nach, kann sowas nur ein Sheldon Cooper machen, der glaubt, er oder sein Hirn seien für den weiteren Verlauf in der Evolution unabdingbar.

  7. achmed 24 Dez 2012, 17:55

    naja probieren geht über studieren :D

  8. frank heselschwerdt 06 Jan 2014, 17:48

    mein name frank heselschwerdt geb. 23.05.1983 wohnhaft 74906 bad rappenau deutschland
    ich bin unsterblich und nimand glaubt mir und die die es wissen sind meine mörder das ist kein witz
    zu erwähnen wie und wie oft ich ermordet worden bin ist ist unglaubwürdig
    ich biete mich ihnen ohne bezahlung und ohne forschungseingrenzungen an
    ich bin plan einer verschwörung beeilen sie sich
    0176-73076636 & 07264-2295