OUYA: Fortschritte und Zweifel

Nachdem die geplante 99-Dollar-Konsole OUYA auf Kickstarter mittlerweile fast fünf Millionen Dollar von Unterstützern eingesammelt hat, werden erste Zweifel an der Umsetzbarkeit des Projekts zum genannten Preis laut. Davon unbeeindruckt meldet das Team Fortschritte beim Einsatz der Hardware von Nvidia.

“Mit dem Preis und der offenen Hardware kann die Ouya sicherlich den Markt erobern”, sagte Michael Mrozek gegenüber Golem.de. Mrozek ist Geschäftsführer der Openpandora GmbH, über die die freie Handheld-Spielekonsole Pandora vertrieben wird, und er spricht aus Erfahrung: Trotz des interessanten Konzepts brachte ein zunächst zu niedrig gewählter Verkaufspreis das Projekt in eine finanzielle Schieflage.

Uneinig sind sich Stimmen aus der Spielebranche bei den Chancen für die OUYA. Auf der einen Seite schaffe der offene Zugang bei vertretbaren Lizenzgebühren Räume für kleine Entwickler, auf der anderen Seite ließen sich Inhalte aber auch deutlich schwerer vor Raubkopien schützen. Zudem sei der eingeplante Tegra3-Grafikchip für einen Release der Konsole im Jahr 2013 eigentlich schon zu schwach.

Zumindest den letzten Punkt geht das Team hinter der OUYA in einem Update auf der Kickstarter-Page offen an. Man sei in direkter Verbindung mit Nvidia und erhalte jede Unterstützung, um das maximal Mögliche aus der gegebenen technischen Basis herauszuholen.

[via: Golem.de / Kickstarter.com]

 

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2 Antworten auf OUYA: Fortschritte und Zweifel

  1. DerJochen 16 Jul 2012, 17:39

    Da meldet sich ja der Richtige zu Wort.. Der dessen alte Konsole immer teurer wird. Und jetzt hat er einen neuen Chip drin der wohl 5 USD mehr kostet und nimmt direkt 160 Euro mehr. Also Pandora ist für mich ein Beispiel wie ein Projekt in die Hose gehen kann und wie man die Kunden am besten ausweidet.

  2. hoschi 16 Jul 2012, 21:12

    @DerJochen:die Leute bei Pandora haben einen guten Job gemacht.