DARPA will tote Satelliten wiederbeleben

Phoenix_concept

Die DARPA plant mit ihrem Phoenix Project, einen Schwarm kleiner Satelliten ins All zu schicken, der inaktive Satelliten ausschlachten und daraus neue Satelliten erschaffen soll.

Ziel ist es, Satelliten in geosynchroner Umlaufbahn, etwa 35 Kilometer über der Erde zu plündern. Die DARPA hat es unter anderem auf die in der Regel noch funktionstüchtigen Antennen, und Sonnensegel abgesehen.

Sobald ein Satellit außer Betrieb gesetzt wird, werden diese Teile auch zu Weltraumschrott. Statt immer wieder neue Satelliten ins All zu schicken, will die DARPA darum aus alten Satelliten militärischen Kommunikationssonden machen.

Die Phönix Satelliten sollen dabei entweder Teile der alten Satelliten entnehmen, oder sich einfach an diese klammern und die funktionstüchtigen Teile nutzen.

Die DARPA will außerdem ein sogenanntes “payload orbital delivery system“ (PODS) entwickeln, das die Weltraumkletten per Rakete ins All schießt. Ist die Arbeit verrichtet, sollen die Satelliten mit PODS wieder eingesammelt werden. [Darpa via Parabolicarc]

[Oliver Schwab / Jesus Diaz]

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