Biegbare Elektronik ist nichts neues, dehnbare Kabel hingegen ermöglichen Tricks, die bislang unvorstellbar waren. Bisher waren die meisten Schaltkreise fest oder im besten Falle leicht flexibel. Man stelle sich einmal vor, welche Anwendungen möglich sind, wenn Leiterbündel einfach in die die Länge gezogen werden könnten.
Die meisten stromleitenden Materialien ändern beim Strecken ihre Eigenschaften. Zum Beispiel verschlechtert sich ihre Leitfähigkeit massiv und macht sie für die meisten
Einsatzzwecke unbrauchbar.
Ein Team der McCormick School of Engineering hat nun ein poröses Polymer namens Poly(Dimethylsiloxane) eingesetzt, das um mehr als 100 Prozent seiner ursprünglichen Länge gestreckt werden kann. In den Poren des Kunststoffs wurde eine Art flüssiges Metall (EGaIn) untergebracht, das Strom auch dann leitet, wenn das Material gedehnt wird.
Das neue Kabelmaterial wird in der wissenschaftlichen Zeitschrift Nature Communications vorgestellt. Es verliert trotz 100 Prozent Streckung seine Leitfähigkeit nicht im Geringsten. Da stellt man sich natürlich die Frage, wo man diese dehnbaren Materialien einsetzen könnte. [Jamie Condliffe / Andreas Donath]
[Via Nature Communications, Science Daily, Bild: odolphie / Creative Commons Lizenz]
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Früher gabs mal so kabel (gibts wahrscheinlich immer noch) die so geringelt waren, konnten wahrscheinlich um ungefähr 200-300% gedehnt werden
Jaaa da dran kann ich mich auch noch erinnern…. Häufig zu finden bei Telefonen…
Nette idee ist es trotzdem, dann wird bald nichts mehr geringelt sein ;)
xD das beste sachliche und witzigste Kommentar
Geringeltes Stromkabel? Wollste ne Spule haben?
Nein, eine Spirale. Großer Unterschied :)
“Man stelle sich einmal vor, welche Anwendungen möglich sind, wenn Leiterbündel einfach in die die Länge gezogen werden könnten.”
“Da stellt man sich natürlich die Frage, wo man diese dehnbaren Materialien einsetzen könnte.”
1a, was für unglaubliche Möglichkeiten sowas bietet,
da fragt sich natürlich nur noch, wozu das ganze gut sein könnte…
@Fleder: Genau. :o) … mir fiel nämlich erst mal gar keine Anwendung ein und ich war gespannt, welche im Artikel genannt werden. Herbe Enttäuschung am Ende.