DNS-Changer: Ist euer PC wirklicht nicht befallen?

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Im Herbst vergangenen Jahres zerschlug das FBI eines der größten Botnetze weltweit. Mittels eines Trojaners namens DNS-Changer, der die DNS-Einstellungen des Rechners manipulierte, wurden arglose Surfer auf gefährliche Webseiten umgeleitet. Am 9. Juli werden die betreffenden Server abgeschaltet, was für immer noch infizierte PCs unangenehme Konsequenzen haben kann.

Da der Trojaner dafür sorgt, dass bestimmte Seiten nicht mehr direkt, sondern nur noch über die Server der Botnetz-Betreiber erreicht werden können, haben Benutzer infizierter Rechner ab Montag eventuell ein Problem: Beliebte Webseiten wie die von Google oder Facebook sind dann womöglich nicht mehr erreichbar.

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco rät daher allen Nutzern, auf der Seite www.dnschanger.eu zu überprüfen, ob der eigene Computer befallen ist. Hier gibt es im Falle einer Warnmeldung auch weitere Infos, wie der Rechner gereinigt werden kann.

Damit so etwas künftig nicht mehr passiert, können Anwender die Webseite www.botfrei.de/browsercheck besuchen. Dort werden der Browser sowie seine Erweiterungen auf Aktualität überprüft. Veraltetet Programme und Plug-ins dienten dem DNS-Changer nämlich als Einfallstor.

[via eco.de]

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