Wissenschaftler beobachten, wie Atmosphäre eines Planeten von einem Stern zerstört wird

HD189733b

Wissenschaftler haben aus der sicheren Distanz von 63 Lichtjahren beobachten können, wie ein Strahlungsausbruch eines Sterns die Atmosphäre des Planeten HD189733b verdampfen ließ.

Zunächst wurde mit dem Swift Teleskop der NASA ein äußerst starker Strahlungsausbruch von diesem fernen Stern bemerkt. Wenige Stunden später konnte mit dem Hubble Teleskop beobachtet werden, wie die obere Atmosphäre des Planeten hinweggeblasen wurde.

Der Strahl war wohl den von unserer Sonne ausgestoßenen Strahlen ähnlich, nur viel stärker. Nach Berechnungen war der Planet der dreimillionenfachen Menge an Röntgenstrahlung ausgesetzt wie die Erde von der Sonne.

Pro Sekunde wurden von der Atmosphäre mindestens 1000 Tonnen Gas bei einer Geschwindigkeit von mehr als 482803 Kilometern pro Stunde ausgestossen.

Der Planet ist ein sogenannter heißer Jupiter, ein riesiger Gasplanet der die Sonne in geringem Abstand umkreist. Innerhalb der Atmosphäre des Planeten kann die Temperatur dadurch bis zu 1030 Grad Celsius erreichen.

Dieses Bild zeigt den Stern HD 189733A, der 80 Prozent der Masse unserer Sonne hat.

Der Ausstoss der Röntgenstrahlen zerstört die obere Atmosphäre des Planeten.

[NASA]

[Oliver Schwab / Jesus Diaz]

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