Qualcomm hat mit dem aktuellen OpenGL-Treiber eine Technik demonstriert, mit deren Hilfe sich jedes bisher erhältliche, in 2D gehaltene Videospiel in die brillenlose, dritte Dimension bewegen lässt – ganz ohne entwicklerseitiges Zutun und bei FullHD-Auflösung.
Demonstriert wurde die Technik anhand einer Adreno 225 GPU, die sich bereits in einigen Smartphones der Spitzenklasse, etwa dem Galaxy S3 oder der HTC One-Serie findet und die Konvertierung auch bei voller HD-Auflösung ermöglicht. Zwar wurden ähnliche Techniken bereits auf dem Mobile World Congress in Barcelona demonstriert, die Umwandlung fand dort aber nach am HDMI-Signal statt – Qualcomms Open GL-Treiber zieht sich die 3D-Inhalte direkt aus dem Spiel.
Die Funktionsweise ist eine relativ einfache: Der Treiber verwaltet einzelne Puffer für je ein Auge, dessen Inhalt durch die veränderte Position der Kamera für das menschliche Auge räumlich dargestellt werden. Einen allzu großen “WOW-Effekt” sollte man dennoch nicht erwarten: Für die korrekte Darstellung von 3D-Inhalten ist nach wie vor die Arbeit des Entwicklers die beste Quelle, für den ein oder anderen Blick sollte es aber allemal reichen.
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Geht denn irgendwas von den x-tausend angekündigten Displays auch mal über die Marktreife hinaus?