Gelingt Canon mit dem Mixed Reality System die Verknüpfung von virtueller und realer Welt?

MR

Canon will nächsten Monat mit dem Verkauf seines Mixed Reality System starten. Die Brillen sollen vor den Augen des Trägers virtuelle Objekte mit der Realität verschmelzen. Nach dem Eindruck dieses Videos könnte die Firma damit den erhofften Sci-Fi-Traum aber auch eine verwirrende Welt wahr werden lassen.

Das Mixed Reality System ist eine Mischung aus Googles Augmented Reality Konzept und den Virtual Reality Visionen aus den 1980ern. Stereokameras fangen die Welt vor uns ein, die dann auf den Brillen mit den virtuellen Bildern überlagert wird.

Das System nutzt Bewegungserfassung und Gyrosensoren um die virtuellen Bilder so real wie möglich erscheinen zu lassen. Im Video sieht man die vom System erzeugte Illusion und schnelle Reaktion auf den Input des Brillenträgers.

 

 

 

 

 

 

 

Canon hat Mixed Reality vornehmlich fürs Product Design konzipiert. Das Betrachten virtueller Prototypen in ihrer tatsächlichen Größe in einem realen Umfeld soll dabei die notwendige Zahl physischer Prototypen verringern.

Für den Privatgebrauch ist das System allerdings nicht gedacht. Im Video wird ersichtlich, dass wohl ohne Begleitperson ein Fortbewegen in der Öffentlichkeit kaum möglich wäre. Fraglich also, ob HUDs in der Art einer Terminator-Vision aus Sicherheitstechnischen Gründen für den Alltag realisierbar wären. [Canon und DigInfo via Engadget]

[Oliver Schwab / Mario Aguilar]

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