Neues 3D-Verfahren für bessere Bilder vom Herz

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Dank eines neuen, bildgebenden Verfahrens können Mediziner Eure Herzen künftig in besserem 3D ansehen. So lassen sich Herzfehler präziser als bisher erkennen und behandeln.

Ein normaler Herzschlag entsteht durch das Zusammenspiel von Muskelgewebe und leitenden Gewebe. Das Muskelgewebe erledigt die eigentliche Pumparbeit, während das leitende Gewebe den Muskel durch elektrische Signale taktet. Bislang war es Wissenschaftlern nicht möglich, das leitende Gewebe in einer Auflösung darzustellen, die eine vollständige Beurteilung der Konstruktion erlaubte.

Mit der neuen, an der Universität Manchester entwickelten Technik erhalten Wissenschaftler nun eine genauere Ansicht des gesamten am Herzschlag beteiligten Gewebes. Um die Technik zu entwickeln, haben die Forscher mit Jod behandelte Herzen im Mikro-CT-Scanner untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass das leitende Gewebe Jod nicht so stark aufnimmt wie das Muskelgewebe. Diese Erkenntnis nutzen Sie nun, um beide Gewerbearten auf ihren 3D-Bildern unterschiedlich zu kennzeichnen.

Auch bei Herzoperationen kann das neue Verfahren behilflich sein. Hier ist es nämlich wichtig, dass elektrisch leitende Gewebe nicht zu beschädigen. Grundvoraussetzung dafür ist natürlich, dass man leitendes Gewebe und Muskelgewebe präzise voneinander unterscheiden kann. [Leslie Horn / Tim Kaufmann]

[Via Medical Xpress]

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