Um in einem Bewerbungsgespräch wirklich hervorzustechen müssen einen die anderen nicht unbedingt mögen – man muss sich nur selbst lieben

Während Selbstvertrauen sicher ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs in einem Bewerbungsgespräch ist, werden Narzissmus und Arroganz eher als hinderlich angesehen. Eine neuen Studie zufolge ist aber gerade die Selbstliebe der alles entscheidende Erfolgsfaktor.

Die an der University of Nebraska-Lincoln durchgeführte Studie sieht so den Grund für mehr Erfolg bei der Jobsuche als völlig unabhängig von der Sympathie, die man bei den Interviewern auslöst. Peter Harms sieht die besondere Situation eines Interviews als Ursache: „Es ist dieses eine Setting, bei dem es in möglich ist, ohne jegliche negative Konsequenzen nette Sachen über sich selbst zu sagen. Tatsächlich wird dies erwartet. Leute, die dies ungezwungen tun können, sind einfach besser darin.“

In der Studie wurden 222 Interviewer gebeten, 72 Schein-Befragte zu bewerten. Hierbei stellten die Forscher fest, dass es keine Rolle spielt, ob die Interviewer die Befragten mögen, sondern rein nach der Selbstwerbung bewerteten.

Laut Harms zeigt dies aber besonders, wie schwer es ist, effektiv zu interviewen und wie fehlbar die aus den Interviews gezogenen Schlüsse sein können. Man wolle zwar nicht gezwungener Maßen selbstverliebte Menschen einstellen, da diese aber selbstbewusster und fähiger wirken, passiere eben dies in den meisten Fällen.[Journal of Applied Psychology via Science Daily]
Foto: bikeriderlondon/Shutterstock

[Oliver Schwab / Jamie Condliffe]

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