AIM ist inoffiziell tot

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Wer schon etwas länger online ist, kennt sicherlich AOL noch als die Firma, die den ersten massenkompatiblen Instant Messenger entwickelte. AIM ist nun am Ende - die Entwickler sind nicht mehr an Bord.

Nach einem Bericht der New York Times hat die Abteilung, die den AOL Instant Messenger betreut, eine Restrukturierung hinter sich, die seine Grundfesten zum wackeln bringt. Nun soll es angeblich nur noch einige Mitarbeiter geben, die für den Support zuständig sind. Aber Entwickler gibt es nicht mehr.

Deshalb wird es auch keine neue AIM-Software geben und damit ist der Niedergang des Instant Messengers fast sicher. Angeblich will AOL dennoch pro Jahr 25 Millionen US-Dollar mit AIM verdienen. Wie das klappen soll, bleibt schleierhaft.

AIM hat den Kampf gegen Google Chat und Facebook eigentlich schon vor einiger Zeit verloren. Außerdem gibt es Twitter und AOL hat es nicht geschafft, etwas dagegen zu setzen.

Wir warten noch auf ein offizielles Statement von AOL über die Zukunft von AIM, sollte es die überhaupt geben. [Sam Biddle / Andreas Donath]

[Via NYT]

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  1. Wundert mich ja persönlich überhaupt nicht.
    Bis vor einigen Jahren kannte ich AIM nichtmal.
    Meiner Meinung nach gibt es ja auch genug Instant Messanger, wodrauf man zurückgreifen kann.
    Falls man ICQ und CO nicht mag, gibt es noch andere Programme, die man nutzen kann…
    MfG ID0ntNeedANick

  2. Dann bist du einfach zu jung. Bis ca. 2000 war das die einzige Möglichkeit Sofortnachrichten zu verschicken. Auch war AOL der einzige Anbieter der Internet zu fairen Preisen und einfach zu installieren angeboten hat. Leider haben sie den DSL Trend verschlafen.

    Schade, AOL war eine gute Sache.

  3. Hm, aim war doch in… icq? integriert. Dadruch bin ich noch bis heute damit online, obwohl nur 2 kontakte, die beide seit jahren nicht mehr online waren. Leid muss es niemanden tun, mit pech wird selbst icq und co bald in der versenkung verschwinden.

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