Dänischer Polizist sperrt 8.000 Websites

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Ein folgenschwerer Fehler eines Polizisten im Dänemark hat zu einer zeitweisen Sperre vieler populärer Websites geführt. Betroffen waren Kunden des isländischen Providers Siminn, die bis zur Behebung der Panne unter anderem Facebook und Google nicht mehr nutzen konnten. Der Grund: Der Beamte hatte eine Liste mit vertrauenswürdigen Sites in einen falschen Ordner kopiert.

Bevor der Fehler entdeckt wurde, hatten schon zwei Provider die Liste übernommen und sperrten die genannten Adressen auf DNS-Ebene. Laut der Site “Torrentfreak” dauerte es danach mindestens drei Stunden, bis alle User wieder vollen Zugriff auf das Netz hatten. In einer Entschuldigung haben die dänischen Web-Wächter nun angekündigt, Sites in Zukunft erst nach einer Kontrolle durch einen zweiten Mitarbeiter sperren zu lassen.

Gleichzeitig kommt bei Datenschützern nun die Frage auf, warum so ein trivialer menschlicher Fehler überhaupt zu so einem Ausfall führen konnte. In der Kritik stehen auch die Provider, die sich bislang freiwillig an dem Programm gegen Kinderpornos und andere kriminelle Inhalte beteiligen. Offenbar wurde die vergleichsweise umfangreiche Liste ohne weitere Rückfragen oder eigene Kontrollen übernommen.

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  1. Für solche Leute gibt es Urteile, die besagen, dass sie lebenslang keinen Computer mehr benutzen dürfen. Was mir aber mehr Angst macht, ist dass sie Dienstwaffen tragen …

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