Geheimdienste überwachten mehr als 37 Millionen E-Mails und Datenverbindungen

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Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge überwachen die deutschen Geheimdienste in immer größerem Stil E-Mails und andere Internet-Kommunikationen. Allein im Jahr 2010 seien so über 37 Millionen E-Mails und Datenverbindungen überprüft worden, schreibt das Blatt am heutigen Samstag unter Berufung auf zwei Berichte des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages.

Damit habe sich die Zahl der Überprüfungen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verfünffacht – 2009 waren es noch 6,8 Millionen gewesen. In die Fänge der Geheimdienste gelangten die E-Mails, weil darin bestimmte Schlagwörter wie zum Beispiel das Wort „Bombe“ vorkamen.

Insgesamt hätten die Dienste den E-Mail- und Datenverkehr nach rund 16.400 Begriffen durchsucht. Doch trotz dieser deutlich intensiveren Überwachung gab es laut Bild 2010 in gerade mal 213 Fällen tatsächlich verwertbare Hinweise. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 0.00057 Prozent.

[via heise, Bild: pepsprog/pixelio.de]

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  1. Bombe, taliban, cia, obama, merkel is sicher nicht unter den schlagworten, westerwelle (der is drin), knall, peng und puff… Ach und hallo an die Agenten des BND und willkommen auf Gizmodo!

    1. Hallo Geist,
      obwohl ich sonst ganz deiner Meinung bin, bezüglich dem “Niveau” der deutschen Bild-Zeitung, sei trotzdem darauf hingewiesen, dass sich der Artikel auf einem Bericht des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages beruft. (Hier zu finden)
      Nur weil es eine Zeitung wie die Bild aufgreift, bedeutet das noch lange nicht, dass es nichtig oder falsch ist.

      Gruß,
      Benjamin

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