Sensor fürs Smartphone kann verdorbenes Essen erkennen

E-Coli

Auch wenn der eben gegessene Burger nicht verdächtig gerochen hat, kann er doch das Bakterium Escherichia Coli enthalten und es erwarten einen wohl ein paar Tage mit einer Lebensmittelvergiftung. Bald könnte dieser Sensor aber dabei helfen, die Bakterie zu erkennen, bevor sie einen krank macht.

Das Gerät wurde von Forschern der UCLA Henry Samueli School of Engineering and Applied Science entwickelt und nutzt ein Verfahren der fluoreszenten Darstellung, um E. Coli sowohl im Essen als auch im Wasser erkennen zu können.

Die Forscher verbanden Quantenpunkte mit winzigen Glasgefäßen, die E. Coli Antikörper enthalten. Wenn die Bakterie erkannt wird, senden die Quantenpunkte Licht aus, das von der Kamera des Smartphones aufgefangen wird. Und je mehr Licht ausgestrahlt wird, desto größer ist die E. Coli Konzentration.

Der Sensor befindet sich noch in Entwicklung, somit kann noch nicht gesagt werden, wann es auf den Markt kommen wird. [UCLA via PopSci]

[Oliver Schwab / Andrew Tarantola]

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  1. Da hat der Sensor viel zu tun.
    Praktisch alles enthält E. coli.
    Das sind normale Darmbakterien, die in allen Tierarten mit Därmen vorkommen.

    Die tödlichen Keime sind Mutanten, seit den 1980igern auftauchen.
    Ihre Genetik ist längst sequenziert.
    Die 6-jährige kürzlich hatte eine andere Mutante als die des letzten Ausbruchs. Die jeweilige Variante scheint offensichtlich dadurch, dass sie ihren “Wirt” umbringt, ihre Überlebenswahrscheinlichkeit zu reduzieren.
    Auch das sind die üblichen Vorgänge in der Evolution.

    Solange die Sensoren nicht genau genug sind, solche Varianten zu erkennen, sorgen sie also höchstens dafür, dass Elektroniknerds sich NOCH mehr von chemisch reinem Junk Food ernähren, und vom Big-Agro-business abhängig werden als ohnehin schon!

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