Iran stellt VPN-Anschlüsse im Vorfeld der Wahlen ab

Nachdem die iranische Regierung  ihren Bürgern bereits den Zugang zu sozialen Netzwerken und Webmaildiensten abgeklemmt haben, wurden nun auch Virtual Private Networks blockiert. Der Grund sind offenbar die anstehenden Wahlen.

VPN verschlüsselt Kommunikationsströme innerhalb der öffentlichen Telekommunikationsinfrastruktur und ermöglicht die sichere Kommunikation zwischen zwei Rechnern. Im Iran werden VPNs gerne verwendet, um staatliche Internetfilter zu umgehen, die zum Beispiel auch den Zugang zu ausländischen Websites blockieren. In der vergangenen Woche konnten viele Iraner nicht auf Google Mail oder Youtube zugreifen, weil die Websites zensiert wurden. Auch das Https-Protokoll wurde geblockt.

Nach den Revolten des Jahres 2009 hatte die iranische Regierung begonnen, systematisch Zugänge zu Onlinemedien zu reglementieren. Die Parlamentswahlen am 2. März 2012 sind diesmal offenbar der Grund, die Restriktionen noch zu verschärfen. Ob sie danach wieder gelockert werden sollen, ist nicht bekannt. [Andrew Tarantola / Andreas Donath]

[Via Reuters, Ubergizmo]

Hinweis: Artikel von GIZMODO.DE stehen auch in Google Currents zur Verfügung. Jetzt abonnieren.

Publiziert in: Gizmodo Buzz Tags: #, #, #, #

3 Antworten auf Iran stellt VPN-Anschlüsse im Vorfeld der Wahlen ab

  1. GlowBall
    22.Feb. 2012 08:55

    Die Revolte im Iran ist 2099? Sicher?

  2. Paul
    22.Feb. 2012 08:57

    Diese Farce überhaupt noch Wahlen zu nennen ist lächerlich.

    P.S. Da ist Euch wohl ein Fehler unterlaufen, außer ihr wisst bereits etwas über Revolten im Jahre 2099 ;-)

  3. Nymunariya
    22.Feb. 2012 09:10

    Gizmodo: Nachrichten der Zukunft. =)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

(*)

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>