Apples iTunes-Cloud könnte anders funktionieren als erwartet

icloud

Dass Apple bald eine cloud-basierte Erweiterung für iTunes einführen wird, gilt als ausgemachte Sache. Darüber könnt Ihr Eure gesamte Musik auf Apples Servern speichern und dann von überall aus via Internet darauf zugreifen. Dachten wir!

Ein nun aufgetauchtes Apple-Patent zeigt eine Cloud-Funktion, die man – um im Jargon zu bleiben – als “teilweise bewölkt” bezeichnen könnte. Das Patent beschreibt eine Technik, die “Teilweise Synchronisation” heißt. Dabei wird der Anfang jedes Songs auf dem iPhone, iPod oder welchem Gerät auch immer gespeichert. Dadurch kann die Wiedergabe beginnen, sobald man den Song antippt bzw. anklickt. Während die ersten Takte aus dem lokalen Speicher geholt werden, trudeln die restlichen Bytes über die Internet-Verbindung ein.

Ich finde, die teilweise Synchronisation würde den Cloud-Speicher ziemlich entwerten. Es geht mir gerade darum, dass ich meine 200 GByte Musiksammlung so schnell auf keinem iPhone gespeichert bekomme, aber eigentlich von überall aus darauf zugreifen möchte. Bei 30.000 Titeln kommt selbst dann eine stattliche Datenmenge zusammen, wenn jeweils nur die ersten Sekunden lokal gespeichert würden.

Nun sind Patente das eine und die Realität das andere. Wollen wir hoffen, dass Apple den teilweisen Sync – wenn überhaupt – dann nur als Option einführt und nicht als Zwangsfunktion der iCloud. [Sam Biddle / Tim Kaufmann]

[Via Patently Apple, Cult of Mac]

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  1. also ich finde das ganz nützlich ! … somit kann man halt direkt musik hören und muss nicht erst warten, bis genug buffer am start ist… 200 Gbyte daten ?! Hallo ???!!! Du glaubst doch wohl nicht, das apple dir 200gb speicher kostenlos zur verfügung stellen wird – das ist schon ganz schon unwirklich !
    selbst die anderen online speicher bieten bei weitem nicht diese menge an. gehen wir mal von nem normalen wert aus (den ein “durchschnittsmensch” evtl. auch wirklich legal auf der platte hat)… dann reden wir hier von evtl. 2000 Liedern. Nehmen wir uns pro lied einen Wert von 8 MB – wären wir bei 16GB. dann wären das evtl. mal 200 MB auf deinem Handy oder Laptop .. WOW … echt ganz schön viel, da ja auch jedes Handy / Smartphone nur mehrere GB speicher haben -.-” (für apple sind ja ehh nur ipod und iphone im smartphone sektor interessant) !!! … also mal sinnvoll über die patente nachdenken ! …

  2. Was gebt Ihr für Scheisse von euch??
    Gehen wir mal von im Durchschnitt 4 minuten länge eines Liedes aus, und statt dessen werden jetzt pro Lied nur die ersten 10 Sekunden auf eurem Device gespeichert. Sind also statt 240 Sekunden nur 10 Sekunden und das macht wieviel Prozent aus?
    Zwecks der Einfachheit für den Author. 4,…..
    Rundet man auf 4 ab und rechnet das auf 200 GB um kommt was raus??
    Nochmal zur Vereinfachung.
    Die Lösung ist ca. 8 GB!!!!

    Also lernt erstmal rechnen bevor ihr so einen scheiss schreibt!!!!!

    1. 8GB ist immer noch viel zu viel! Wenn ich in meinem Smartphone einen Speicher von 16GB habe möchte ich doch nicht 50% für die Musik draufgeben.

      Ich finde es ist eine gute Idee jedoch sollte man es ab einer grossen Datenmenge abstellen können.

  3. Eine gute Idee von Apple. Es dauert einfach weniger bis ein Song abgespielt werden kann.

    Der Scharfsinn schient bei gizmodo “teilweise bewölkt” zu sein :)

  4. “Es geht mir gerade darum, dass ich meine 200 GByte Musiksammlung so schnell auf keinem iPhone gespeichert bekomme, aber eigentlich von überall aus darauf zugreifen möchte. Bei 30.000 Titeln kommt selbst dann eine stattliche Datenmenge zusammen, wenn jeweils nur die ersten Sekunden lokal gespeichert würden.”

    wie wäre es mit ootunes , ich finds super !

  5. Mal angenommen jemand hat 30.000 MP3-Dateien zu je ca. 4 Minuten. Dann reden wir hier über etwas mehr als 80 Tage Musik. Mal angenommen man hört 12 Stunden am Tag Musik (wieso auch immer), dann sind wir mittlerweile bei 160 Tagen Musik – wobei nie ein Titel zweimal gespielt wurde.

    Aber natürlich braucht der Autor diese 30.000 Lieder _immer_ abrufbereit auf seinem MP3-Player. Schöne neue Welt…

    1. mal angenommen, derjenige hat nur 50ct pro stück bezahlt, dann hat der 15.000€ für mucke ausgegeben…. dann sollte der sich auch nen großen speicher kaufen können ;-) und wenn ers geklaut hat, dann will ers erst recht nicht in ner cloud wieder finden ;-)

  6. Man muss doch gar nicht seine ganze Musik speichern Apple hat die Musik doch so oder so also fällt auch gar nicht so viel Speicher an.

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