Sony SOE: Tausende Kreditkartenkonten wurden vermutlich kompromittiert

Sony hat neben dem Playstation-Network-Desaster auch noch ein anderes Problem: Die Daten von vermutlich 24,7 Millionen Kunden wurden abgeschöpft. Sie stammen aber nicht aus dem PSN sondern aus dem Sony Online Entertainment (SOE)-Netzwerk.

In den Millionen von Daten des SOE sind auch Informationen zu rund 13.000 Kreditkarten sowie rund 11.000 Kontonummern enthalten. Sie stammen von Kunden aus Deutschland, Österreich, Spanien und Holland. Die im Sony Online Entertainment (SOE) gespeicherten Daten sind zwar schon etwas älter (ca. 2007) aber das heißt ja nicht, dass sie nicht mehr für Schaden sorgen können. Die ganze Zeit war man immer davon ausgegangen, dass es sich nur um einen Hack des PSN handelte. Dass nun auch diese Daten in Gefahr sind, wurde von Sony nun zugegeben.

Eines wurde allerdings definitiv nicht erbeutet – die CVV2-Zahlen der Daten. Das sind die Zifferngruppen, die hinten auf die Kreditkarte gedruckt sind. Die könnten allerdings auch über einen Brute Force Angriff durch simples Ausprobieren erraten werden. [Mike Fahey / Tim Kaufmann]

[Via Via Sony, ITespresso.de]

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4 Antworten auf Sony SOE: Tausende Kreditkartenkonten wurden vermutlich kompromittiert

  1. chris 03 Mai 2011, 14:08

    Was für Huan son´s !!!

    Ich hoffe Sony kriegt die Leute die dahinter stecken.

  2. einFreund 03 Mai 2011, 15:48

    Sony weiß ganz genau mit wem sie es zu tun haben, war ja schließlich eine angesagte Attacke.

    Nur wird Sony sich kaum zur Wehr setzen können gegen die „Anonymus“ gruppe.

    • enis 03 Mai 2011, 18:18

      normalerweise gibt Anonymus nach den Angriffen immer bekannt das sie es waren.
      Bei den letzten zwei Angriffen haben sie nichts bekant gegeben, im gegenteil sie haben
      nach den dos Attacken vor einiger zeit gesagt das erstmal keine weiteren Angriffe geplant sind.

      also wie kommst du darauf das Anonymus dahinter steckt?

      • einFreund 03 Mai 2011, 20:35

        Ich will nicht sagen das Anonymus dahinter steck, die offiziell bestätigten Angriffe ihrerseits waren soweit ich weiß am 4.4, der datenklau aber erst ab 16.4

        Aber wer sich einmal in Sony´s System verlaufen hat könnte das auch wieder tun, die vermutung liegt doch nun wirklich nah, ich könnte es ihnen auch nicht übel nehmen.

        Außerdem wäre es wohl für alle „geschädigten“ (ich hab es absichtlich in Anführungsstriche gesetzt) wohl das Beste, den Anonymus ist bekannt dafür, mit solchen Daten kein Schindluder zu treiben.
        Jeder andere würde sicherlich die Daten missbrauchen.

        Fazit:
        Es wäre für alle das Beste wenn sie es waren, wenn nicht, könnte das für viele Nutzer des Sony Netzwerks ne Menge stress und ärger bedeuten.