Japanische Multiplizier-Technik teilt Euer Hirn entzwei

Als ich das Video dieser japanischen Rechenmethode zum ersten Mal sah, konnte ich es nicht so recht glauben. Dann habe ich es selbst ausprobiert und es funktioniert prima. Ich weiß nur nicht warum, geschweige denn kann ich mir erklären, wie jemand auf diesen Trick kam.

Ihr müsst einfach die Anleitung im Video befolgen und bald könnt Ihr beliebige Zahlen miteinander multiplizieren, in dem Ihr die Punkte im Gitter zählt. [Jesus Diaz / Tim Kaufmann]

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35 Antworten auf Japanische Multiplizier-Technik teilt Euer Hirn entzwei

  1. 14.Dez. 2010 11:44

    Das ist einfach nur Böse – ich konnte es am Anfang nicht glauben aber es stimmt wirklich.

  2. Sinaria
    14.Dez. 2010 12:07

    Cooles Video! Danke für den Tip!

    So zu rechnen ist echt genial! (^_^)

  3. Adrian
    14.Dez. 2010 12:44

    Gibt es solch ein System auch für division?

  4. liberdyne
    14.Dez. 2010 12:44

    Super Sache – danke für diese geistreiche und unterhaltsame Anleitung!

  5. timxxs
    14.Dez. 2010 12:48

    Grandiose Technik, habs selbst ausprobiert und es funktioniert einwandfrei. Jedoch frage ich mich, wie man 100 mal 100 rechnet?

    • Multiplizierer
      14.Dez. 2010 13:09

      100×100
      1×1 = 1 Plus die 4 Nullen = 10000 -.- dafür brauch ich nichtmal ne Technik…

      • Blah
        14.Dez. 2010 17:56

        Ja, aber da muß man erst mal drauf kommen, dass man 4 mal keinen Strich machen darf, und wo die nicht vorhandenen Schnittpunkte liegen, die man ja zählen muß :)))

  6. Igelreiter
    14.Dez. 2010 12:54

    Das Grundprinzip ist recht einfach: X Linien werden Y mal geschnitten, X mal Y entspricht der Anzahl der Schnittpunkte. Der Rest ist entsprechend einer “normalen” schriftlichen Multiplikation angeordnet (man sieht das ganz gut am Übertrag im 2. Teil des Videos.

  7. wyst
    14.Dez. 2010 12:55

    ne coole idee das so darzustellen, mathematisch aber ziemlich simpel:
    jede ziffer wird mit jeder anderen multipliziert (ein strich trifft drei striche = 3×1), und durch die anordnung sind die 10er, 100er, etc stellen festgelegt.

  8. Matzilla
    14.Dez. 2010 13:05

    Da gibt es keinen Unterschied zum anderen System. Die Rechenweise ist die selbe, nur dass man noch ein Bild dazu malt.

  9. It´s me
    14.Dez. 2010 13:05

    Dauert viel zu lange ^^ und erkläre die nebenrechnung mal deinem Lehrer ;)

  10. ho
    14.Dez. 2010 13:23

    sorry aber as sieht doch ein blinder, dass dieses “System” (fast) nichts anderes ist als das “normale” system, nur eben graphisch. Da aber das große 1×1 nicht sonderlich schwer ist, hat der graphische nutzen eigentlich keinen Geschwindigkeitsvorteil oder muss man wirklcih um zb 3×1 zu rechen 4 Striche malen???

    • reefton
      14.Dez. 2010 17:14

      naja bei 3×1 klappt es nicht…da sind es nur 3 schnittpunkte….klappt anscheinend nur bei zahlen mit mindestens 2 ziffern…

      • Blah
        14.Dez. 2010 17:53

        Wieso, was kommt bei Dir den bei 3×1 raus??? Nicht 3??? Nun ja, wahrscheinlich sphärische Mathematik ;-)

      • levian
        14.Dez. 2010 21:31

        also 3×1 entspricht einem querstrich mit 3 längstrichen, entspricht 3 schnittpunkten
        meiner meinung nach ist 3×1 immer noch 3…

  11. Toto
    14.Dez. 2010 13:31

    *gähn*
    Jeder der das Video genial findet, hat wohl das Multiplizieren aus der 1. Klasse schon nicht kapiert…

    • 14.Dez. 2010 14:15

      Sign!

      Ausserdem verhindert diese “Technik” ein Verstaendnis fuer das Multiplizieren. Naja, Gizmodo ist ja der Beweis dafuer, dass die deutsche Technik auch nicht immer ein Verstaendnis fuers Multiplizieren vermittelt…

      • levian
        14.Dez. 2010 21:35

        Also ich finde gerade diese Technik macht deutlich, wie Multiplizieren funktioniert.
        Ich studiere Mathematik und finde auch nicht, dass man Schülern in höheren Klassen dieses System beibringen sollte. Auch rechnet man damit nicht so schnell wie beim schriftlichen Multiplizieren.
        Aber von der Anschaulichkeit her, ist es doch besser als das stupide kleine 1×1 auswendig zu lernen (und später das große, ja wir mussten das auswendig können)…

      • Peter
        14.Dez. 2010 21:37

        Oh ihr Clowns,
        wer das genial findet ist nicht zurück geblieben, sondern findet es interessant das, das mit so einer Technik geht. Sagt ja keiner das man damit alltäglich rechnen soll. Ich finde es auch sehr gut das video und die Methode und nein ich hab in der 1. Klasse aufgepasst und kann auch ohne diese Methode multiplizieren. ;-)

  12. vukdu
    14.Dez. 2010 14:45

    Interessant ist auch die vedische Mathematik, geht sogar noch etwas schneller, aber es gibt je nach den zu multiplizierenden Zahlen unterschiedliche Regeln zu beachten…
    http://www.myspass.de/myspass/shows/tvshows/tv-total/TV-total-Sendung-vom-25112010–/2783/

  13. Pingback: Multiplizieren leicht gemacht! | dieschrottpresse.de

  14. Snooze
    14.Dez. 2010 15:33

    Wow also echt das ist soooo alt.

    Gizmodo ich bin enttäuscht.

  15. echo5-7
    14.Dez. 2010 17:52

    ich frag mich, ob bei x * .5 die welt explodiert.

  16. 14.Dez. 2010 18:11

    Kenn ich schon seit der Schule^^!! Aber trotzdem cool!

  17. Pingback: Rechenkunst |

  18. Azlack
    14.Dez. 2010 19:40

    Seit ihr alle hauptschule oder was ? Schriftliches multiplizieren mal angeschaut ? Ist doch genau das gleiche oh Mann sickde !!!

  19. muhdiboy
    14.Dez. 2010 20:19

    das ist richtig geil hat mir richtig geholfen

    danke :D

  20. nero
    14.Dez. 2010 20:22

    Soll der mal so 999×999 rechnen, ach komm ich geb dem ne chance soll er mal 99×9 rechnen…

  21. 14.Dez. 2010 20:34

    Ebenfalls (jedenfalls ohne die Erläuterung mit dem Binärsystem) auf den ersten Blick mind-boggling: Die russische Bauernmultiplikation. Vor allem die Anweisung, alle Zeilen mit geraden Zahlen auf der linken Seite zu streichen sorgt bei mathematisch unvorbelastetem Publikum immer wieder für Erstaunen :-)

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  23. klugi
    15.Dez. 2010 13:08

    ja aber was macht man denn bei

    101 x 2 (klar kann man im kopf rechnen)

    aber es geht ums prinzip wenn die null hinten ist kann man einfach die restlichen zehnerpotenzen anfügen aber so wird das schon schwieriger…

  24. Val
    16.Dez. 2010 11:56

    Zusammenfassend funktioniert es so:

    Am Beispiel einer 2stelligen Zahl mit einer 2stelligen Zahl.

    Kreutzungspunkte entsprechen ja einer Multiplikation von x Strichen mit y Strichen.
    Zuerst malt man die Zeherstriche, dann die Einserstriche des ersten Faktors hin. Dann kreuzt man diese mit den jeweiligen Stellen des 2.Faktors.
    D.h ganz vorne hat man die Zehnerstellen miteinander multipliziert (diese werden auf jeden Fall einer Hunderterstelle im Ergebnis sein),
    dann kommen die Zehner des 1. mit den Einsern des 2. + die Einser des ersten mit den Zehnern des 2. (die ergeben dann die Zehner des Ergebnisses),
    und schließlich die Einserstellen beider Zahlen multiplizieren (resultiert in die Einserstelle im Ergebnis).
    “x gemerkt” Regeln gelten wie immer.

    Im Prinzip ist es das gleiche wie:

    21 * 13=
    1*3 3 Einser * Einser= Einser
    2*3 60 Zehner*Einser= Zehner
    1*1 10 Einser*Zehner= Zehner
    2*1 200 Zehner*Zehner= Hunderter
    = 273

    Aber in der Tat eine interessante Idee. Da muss man sich keine Gedanken machen, welche Stellen man gerade miteinander multipliziert und zu welcher Stelle das im Ergebnis wird. Bei kleineren Stellen, also bis 3 ungefähr ist die Strichmethode visuell einfacher, aber bei höheren Stellen bekommt man da recht schnell was ziemlich unübersichtliches könnt ich mir vorstellen.

    Eine Null müsste man halt auch irgendwie kennzeichnen.
    Vielleicht eine Schlangenlinie!

  25. Sinaria
    16.Dez. 2010 14:32

    Ganz ehrlich, Gizmodo, wie haltet ihr diese ständigen Nörgler und Besserwisser aus, die fast jeden eurer Artikel kritisieren und nicht begreifen, dass wirklich keiner sie zwingt, hier eure Seite zu lesen!

    Mir wäre da schon echt die Lust vergangen!!!

    Also an dieser Stelle mal ein dickes Lob an Euch!!! (^_^)

    Und an die Leute, die mal hier in diesen Artikel rummaulen. Ich hatte eine 2 in Mathe.
    Und dennoch finde ich das genial. Klar rechne ich ab jetzt nicht mit diesen Schema, aber meinen Neffen und Nichten werde ich mal diese Technik vorführen. Wetten, dass sie davon erstaunt sind und es selber mal probieren wollen. So ist das eine gute Übung im trockenen Mahtealltag!

    • fraggle
      17.Dez. 2010 11:09

      *ACK* das ist was das Bildungssystem hierzulande braucht, das ganze trockene Zeug mal interessanter zu gestalten.

      Einfach über die “sinnlosen Posts” hinwegsehen, die verstehen halt nicht das es auch Menschen gibt die eher andere Lernmethoden bevorzugen bzw. benötigen.

  26. Annynomoues
    2.Feb. 2011 16:15

    das system kommt aus indien nicht aus japan und in indien hat man das schon über jahrzausende benutzt :) gg no re.

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