HEADSHOT! Die Hinrichtung von Fidel Castro verärgert Kuba

Kill_Castro

Die kubanische Regierung ist verärgert. Grund: Der 3D-Shooter "Call of Duty: Black Ops". In dem Spiel muss in einer Mission Fidel Castro getötet werden. Punkt.

Laut einem Bericht der kubanischen, staatseigenen Site “Cubadebate” sei “Black Ops” schlicht “pervers”. Zudem glorifiziere es die illegale Hinrichtung und verwandle die heranwachsenden Gamer in Psycho- und Soziopathen. Außerdem behauptet “Cubadebate”, dass die USA das, was sie in 50 Jahren nicht geschafft haben, nun virtuell versuchen.

So oder so: Dass Castros diktatorisches Regime, welches Leute mitten in der Nacht ohne Haftbefehl einsperrt und seinen Bürgern keine Freiheitsrechte einräumt, ein Spiel kritisiert, das rein fiktional ist, ist schlicht heuchlerisch und ekelerregend. [Jesus Diaz/Jens-Ekkehard Bernerth]

[via NBC Miami, Kotaku]

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