HEADSHOT! Die Hinrichtung von Fidel Castro verärgert Kuba

Die kubanische Regierung ist verärgert. Grund: Der 3D-Shooter “Call of Duty: Black Ops“. In dem Spiel muss in einer Mission Fidel Castro getötet werden. Punkt.

Laut einem Bericht der kubanischen, staatseigenen Site “Cubadebate” sei “Black Ops” schlicht “pervers”. Zudem glorifiziere es die illegale Hinrichtung und verwandle die heranwachsenden Gamer in Psycho- und Soziopathen. Außerdem behauptet “Cubadebate”, dass die USA das, was sie in 50 Jahren nicht geschafft haben, nun virtuell versuchen.

So oder so: Dass Castros diktatorisches Regime, welches Leute mitten in der Nacht ohne Haftbefehl einsperrt und seinen Bürgern keine Freiheitsrechte einräumt, ein Spiel kritisiert, das rein fiktional ist, ist schlicht heuchlerisch und ekelerregend. [Jesus Diaz/Jens-Ekkehard Bernerth]

[via NBC Miami, Kotaku]

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12 Antworten auf HEADSHOT! Die Hinrichtung von Fidel Castro verärgert Kuba

  1. Matthias 15 Nov 2010, 15:12

    Man tötet ja nur einen Doppelgänger, ausserdem verübt man auch ein Attentat auf JFK.
    Am Ende leben beide jedoch wieder und machen gemeinsam jagd auf Zombies im Pentagon :)

    • abcd 15 Nov 2010, 15:24

      Was ich lustig finde ist wie die Kubanische Regierung sich darüber aufregt…. das war doch nur ein kleiner Pimmel der sich das ausgedacht hat …was kann den die USA dafür ??

      Sperren geht ja nicht weil es ein Video Game ist

  2. Kretzscheee 15 Nov 2010, 15:13

    Man Töten ihn nicht, sondern Seinen Doppelgänger! das wird auch im späteren verlauf gesagt^^

    und hey ich sage nur MoH

  3. assimax 15 Nov 2010, 15:19

    meiner meinung nach regt sich kuba zu recht auf, schließlich wird in dem spiel eine weltsicht gefeiert gegen die sie sich schon seit ewigkeiten wehren und die ihrer komplett zuwiderlaeuft (ganz unabhaengig von herrschendem unrecht in beiden staaten). die amerikaner sind einfach immernoch auf ihrem kampf gegen die roten trip! auch waere mir neu dass in einem spiel ausdruecklich eine rael existierende person getoetet werden soll. gab in spielen sicher schon oefter einen anschlag auf den amerikanischen praesidenten, aber hat man schon einmal george w. bush oder barrack obama erschießen muessen? an der stelle von kuba wuerde ich mich auch aufregen, denn nur die vormachtstellung des “american dream” ermoeglicht die umsetzung solch in der tat perverser ideen.

  4. assimax 15 Nov 2010, 15:21

    ups… bitte vergessen! hab nicht weit genug gelesen! danke gizmodo mal wieder fuer eure wunderbare, korrekte berichtserstattung!

  5. Stefan O. 15 Nov 2010, 15:28

    Wie kann das Spiel Zitat “rein fiktional” sein, wenn man im Spiel Fidel Castro erledigen muss? Auch wenn es sein Doppelgänger ist, “rein fiktional” ist kein Argument.

  6. KeinKubaner 15 Nov 2010, 16:01

    Komisch das sich Cuba nie über Guantanamo beschwert.. Liegt wohl daran das sie an Black Ops nicht mitverdienen.

    Mfg

  7. kwoxer 15 Nov 2010, 16:17

    Ich möchte auch mal virtuell getötet werden! ;)

  8. sabu 15 Nov 2010, 16:23

    sorry aber die call of duty spiele und auch andere find ich langsam zum kotzen……die haben schon im ersten teil heftigst progaganda gemacht (irgendwie hat mich die location an beirut am anfang erinnert) und sie machen es weiter…..ich zock die games scho lang nimmer.

  9. Gott 15 Nov 2010, 18:11

    Menschen!

    Das ist nur ein Spiel.

    Deshalb bleibt freundlich und diskutiert nicht so haltlos über Dinge die inhaltslos sind.

    Ich sei mit euch.

    Gott, Ende

  10. Tim 16 Nov 2010, 16:23

    Na und? In anderen Videospielen werden Nazis zu Hauf abgeschossen. Soll ich mich darüber jetzt etwa auch aufregen, weil sie Deutsche sind? Fidel Castro war sicher nicht der nette Junge von nebenan.