LiveRider verwandelt iPhone in Fahrrad-Computer

Das 99 Dollar teure LiveRider-Kit verwandelt das iPhone bzw. den iPod Touch in einen Fahrrad-Computer - inklusive stoßsicherem Halter, Funksensor und einer recht hübschen App, die die Daten in Echtzeit auf das Display bringt.

LiveRider behauptet, man habe den ersten drahtlosen Fahrrad-Computer erfunden. Ein magnetischer Sensor in der Nähe des Hinterrades misst die Geschwindigkeit und die Pedalkadenz und schickt diese Daten über die 2,4-GHz-Frequenz auf den Empfänger, der wiederüber über den 30-Pin-Connector mit dem iPhone verbunden ist.

Die App dazu, die neben Geschwindigkeit und Kadenz auch verbrannte Kalorien etc. anzeigt, gibt es kostenlos. Sie fragt auch das GPS des iPhones ab, um die aufgezeichnete Strecke aufzuzeichnen. Sehr cool: Es gibt einen Chase-Rider-Modus, in dem Ihr gegen Eure eigene Bestzeit anfahren könnt – genau wie bei den Geistern in Mario Kart. [Kyle VanHemert / Tim Kaufmann]

[Via LiveRider, Wired]

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    1. In der Tat problematisch. Ich fahre mit einem ollen Fujitsu-Siemens PDA mit GPS. Hält in der Tat auch nicht länger als 2 Stunden. Habe das Teil deswegen an das E-Werk von Busch & Müller angeschlossen, welches wiederum von meinem Nabendynamo befeuert wird. Ist nicht wirklich günstig, funktioniert aber tadellos und hat auch passende Adapter für das iPhone (u.a.) dabei. Wer noch mehr Geld ausgeben will, hängt als Puffer noch einen Akku dazwischen (z.B. den GUM Jumbo).

  1. es ist total falsch solches zubehör nur auf das iphone bezogen zu entwickeln. vor allem wenn nun der einheitliche stecker kommt sollten solche geräte für alle smartphones verwendbar sein und nicht nur für ischrott

  2. Die Idee gut, technisch jedoch sehe ich jedoch schon die Probleme aufkommen.

    Ich kenne diese Funktechnik aus klassischen Fahrradcomputern und habe mir auch mal so ein Gerät zugelegt gehabt. Als ich dann mit dem drahtlosen System hier in Berlin mit der S oder U-Bahn gefahren bin, drehte der Tacho jedoch durch. Ich erreichte Geschwindigkeiten im Stillstand von denen ein Radfahrer wohl nur träumen kann. Ich bin kein Technikguru, vermute aber das ein elektrisches Spannungsfeld dafür sorgt das Signal zu beeinträchtigen und ich kann mir nicht vorstellen das es bei diesem 99 Dollar teuren Teil anders sein soll, wenn es auch auf Funk setzt. Warum nicht Bluetooth? Da hätte man sich den Adapter am iPhone dann auch eingespart und die hier erwähnte Kritik, welche zurecht gemacht wurde, gekonnt umschifft.

    Das mit meinem Tacho war übrigens kein Einzelfall. Auch andere Radfahrer haben mir dieses Phänomen bereits bestätigt.

  3. @ Robin:

    Die Idee mit dem Bluetooth ist gut, die hatte ich auch schon. Ich arbeite in einem Fahrradladen und habe mich auch paar mal mit beschäftigt.

    Wie dem auch sei, dieser Empfänger arbeitet eine 2,4 GHZ Übertragungstechnologie, genau wie die Topmodelle der Firma Polar. Diese Hohe Rate garantiert störungsfreie Übertragung, egal ob man unter Strommasten hindurch fährt, in der U-Bahn sitzt oder sonst was.

    Ich vermute mal, dass Robin einen Tacho der Firma Sigma hat oder andere Hersteller, die die 2,4 GHZ nicht verwenden, da sie sehr teuer ist. Aber das ist nur spekulativ.

    LG

  4. Was für ein iSchrott! Kein Fanboy wird sich trauen, sein heiliges Ei-Fon an so einen Fahrradlenker zu schrauben!!! Könnte ja nen Kratzer bekommen! ;-D

  5. Ich bin nun auch nicht so der Guru, würde aber trotzdem behaupten, daß Bluetooth ebenfalls im 2,4GHz- Bereich arbeitet. Bringt also schon mal nichts. Keine Ahnung, ob die Fahrleitungen auch höchstfrequente Informationen übertragen; die Oberwellen der Bahnmotorsteuerungen bei Lastwechseln “verstopfen” extrem breitbandig jedes schwachbrüstige Empfängerchen. Ein Ausweg könnte Infrarot sein oder Langwelle. Oder ausschalten- Big Brother kann Euch in der Bahn auch nicht orten :-)). Letztlich ist das ja auch kein Mit-Fahrrad…

  6. also ich finds ne feine lösung, vor allem hat man das teil (handy allgemein jetzt) ja eh fast immer dabei. meinen normalen fahrradcomp mach ich irgendwie nie dran. wenn man das nu noch mit ner brauchbaren stromversorgung koppelt und das vor allem auch für androids rausbringt wär ich begeistert. da kämen mir gleich noch ne menge mehr ideen, was man damit so anstellen könnte.
    (in diesem sinne @michel: ich bin neidisch, aber deshalb wechsel ich nich ;) )

  7. Bluetooth IST 2,4 GHz. Bringt also nichts. Die breitbandige Störung durch die Motorsteuerelektronik macht jeden Empfänger dicht. Bleibt wohl nur Infrarot oder Langwelle ;-) .
    Ihr verzichtet also durch ausschalten auf die Standortmeldung an den Großen Bruder oder benutzt das Rad zum Selbstfahren.

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