VAE verbieten BlackBerry Messenger, E-Mail und Webbrowser

BlackBerry-Besitzer aufgepasst – wer einen Trip in die Vereinigen Arabischen Emirate plant, der muss dort auf Kernfunktionen seines Smartphones verzichten: Web, E-Mail und Instant Messaging.

Die Kontrollbehörde für Telekommunikation (TRA, Telecommunications Regulatory Authority) in Abu Dhabi bestätigte am Sonntag, dass BlackBerry Messenger, BlackBerry E-Mail und BlackBerry Web-Browsing ab dem 11. Oktober eingestellt würden. Dies sei eine Reaktion darauf, dass es trotz mehrjähriger Bemühungen nicht gelungen ist, RIM dazu zu bewegen, die BlackBerry-Dienste an die gesetzlichen Rahmenbedingungen der VAE anzupassen.

Im wesentlichen würde das bedeuten, dass RIM die BlackBerry-Daten über die Server der TRA zugestellt werden müssten, so dass eine Filterung stattfinden kann. In anderen Ländern hat sich RIM bereits darauf eingelassen, nur nicht in den VAE. Ach so, und in Saudi-Arabien, wo man angeblich eine ähnliche Sperre plant. [Jack Loftus / Tim Kaufmann]

[Via Gulf News, Yahoo]

10 Responses to VAE verbieten BlackBerry Messenger, E-Mail und Webbrowser

  1. Steuerzahler
    02 Aug 2010, 13:12

    Arschkarte für Blackberry. Die haben den größten machbaren Fehler gemacht. Wenn ich auf Geschäftsreisen mein Blackberry nicht richtig nutzen kann, dann wechsle ich eben zu Nokia.

    • joe
      02 Aug 2010, 14:09

      Da wird RIM bestimmt ganz dolle traurig sein, wenn Du auf Deinen supertollwichtigen Geschäftsreisen n Nokia mitnimmst.

      • eltomato
        02 Aug 2010, 15:20

        made my day :D

      • DeathOfASalesman
        02 Aug 2010, 16:00

        rofl! sehr geil!!

    • MayrCh
      02 Aug 2010, 15:58

      Was soll ein Fehler gewesen sein?
      Verhindern, das sensible Unternehmenskomunikation über die Server eines Landes geht, das von Unternehmern regiert wird?

      Das macht das große A schon besser. Da werden deine Daten ungefragt an 3. weitergegeben. Und Nokia erst…

      • KlausMaus
        02 Aug 2010, 18:05

        Na wer beim Kommentieren von Gizmodo-Beiträgen einen auf plutokratischen Naost-Geschäftsmann machen muss, wärs im Zweifel wohl egal, wer die Kommunikation mitlesen kann … eher im Gegenteil, noch jemand, vor dem man auf dicke Hose machen kann^^

  2. /root
    03 Aug 2010, 3:21

    Hinterwelter….

  3. muhkuh
    03 Aug 2010, 18:38

    RIM hat sich heute gebaeugt.
    Zugriff auf Mails, SMS und Ende des Jahres auch auch die Chats fuer:

    Indien, UAE, Saudi Arabien, Katar, Pakistan. Russland hat uebrigend schon lange Zugriff drauf, interesiert nur niemanden.

  4. netrider
    03 Aug 2010, 23:50

    Klar, die Inder haben mit Milliarden Menschen und unzähligen Islamisten-Terroristen einfach Sicherheitsprobleme die nicht unter Kontrolle zu bekommen sind – allein schon auf Grund der anfallenden Datenmengen.
    Russland steckt sein letztes Geld in die Kriege Georgien und Tchetschenien, die anderen Länder sind islamische Länder, mehr muss ich ja nicht sagen. Deren Sicherheitsorgane verwenden alle ihre Ressourcen darauf, wie in der ehem. DDR die menschenverachtenden Regmine an der Macht zu halten, es sind immer die gleichen Pappenheimer die Sonderregelungen brauchen.

    Hast du VR-China vergessen? Das nächste menschenverachtende überdimensionale Gefängnis was mehr auf die Erhaltung der eigenen Macht/Eliten versessen ist, als auf das Wohl der Bevölkerung welche die sie zum Schein wählen lassen…

    Somit kein großes Ding, dass Telekommunikation über staatl. Server laufen muss.
    Spart Geld, denn da kann man sich direkt anstöpseln und muss nicht per Satellit aufwändig und teuer alles überwachen.

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