Musik für taube Menschen durch Synästhesie

Ein Konzept von Designer Frederik Podzuweit könnte tauben Menschen zum Genuss von Musik verhelfen.Dazu wäre das Tragen eines speziellen Kragens notwendig – quasi das Gegenstück zum Kopfhörer.

Podzuweits Konzept basiert auf einem Ansatz, der als Synästhesie bezeichnet wird – der Ersatz eines der fünf Sinne durch einen anderen. Oder, wie es die Beach Boys nennen würden: Good Vibrations.

Das Gerät wird über Nacken und Schultern gelegt, wie ein Kragen, und gibt Bässe, Mitten und Höhen in Form von Vibrationen an die Haut weiter. Als “Lautstärkeregler” kommt ein Knopf zum Einsatz, über den sich die Intensivität der Vibrationen steuern lässt.

Wie CrunchGear anmerkt: Auch audiophil veranlagte, nicht taube Naturen könnten durchaus an einem solchen Kragen interessiert sein. Dem kann ich nur zustimmen. [Jack Loftus / Tim Kaufmann]

[Music for Deaf People, CrunchGear]

Das könnte Dich auch interessieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

(*)

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

2 Antworten auf Musik für taube Menschen durch Synästhesie

  1. Lofwyr 31 Mai 2010, 11:03

    Mmh, ne Nackenmassage von AC/DC … könnte gar nicht schlecht sein. ;)

  2. Scarabaea 31 Mai 2010, 18:18

    Ich finde das Konzept sehr interessant. Da ich selbst Synästhet bin, kann ich mir gut vorstellen, dass Vibrationen das Gefühl von Musik gut übermitteln können.