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Der Iron Man trugt also grüne Hosen?
Sie hatten schwarze mit kleinen Markierungen darauf. Der Iron-Man-Anzug ist groß: Knapp 1.96. Damit zu kämpfen oder die Schauspieler dazu zu zwingen ihn die ganze Zeit zu tragen, war unnötig. Jon Favreau wollte dass unser Anzug vertraut wirkt, wenn der Helm oder das Visier offen sind. Wenn die Jungs tatsächlich miteinander sprechen. Dafür gibt es viele tolle Beispiele in dem Film.
Das Design selbst hat sich minimal verändert. Ryan Meinerding, der sie designed hat, hat gute Arbeit geleistet. Wir haben mit ihm zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass er funktioniert, wenn man ihn trägt. Dann haben wir seine 2D- und 3D-Designs genommen und die tatsächlichen Anzüge daraus entwickelt.
Wie genau baut ihr die Anzüge. Setzt ihr auf CNC-Matching?
Ja, es gibt ein grobes Muster, dass wir durch Rapid Prototyping herstellen – nicht CNC. Wir nehmen das digitale Modell und sorgen dafür, dass alles stimmt und lassen dieses wachsen. Danach muss die Oberfläche noch stark bearbeitet werden. Man muss sehr viel Hand anlegen, um diese Einzelteile fertigzumachen. Danach musste man die Teile runderneuern, herstellen, sie zusammenbauen, ausprobieren und anstreichen. Wir mussten sicherstellen, dass die Goldpanzerung passt und das innere Augenlicht und das Handlicht funktionieren. Das sind alles kleine Details, aber sie mussten benutzerfreundlich sein und sich einfach ein- und ausschalten lassen. Außerdem sollten die Schauspieler davon nicht behindert werden.
Haben diese Anzüge wirklich viele bewegliche Teile und Motoren?
Naja, es gibt Gelenke – das sind bewegliche Teile. Es ist die Illusion von beweglichen Teilen unter einer harten Oberfläche. Wenn man zum Beispiel Waffen benutzt, sind das alles digitale Aufnahmen. Es gibt in der Realität keinen Platz um Dinge wie eine Rakete unterzubringen.
Die beweglichen Teile an dem Anzug sind die Hände, die Gelenke, der Torso, der Nacken und die Arme. Der Schauspieler läuft also tatsächlich herum, macht seine Bewegungen. So muss der Anzug sein – benutzerfreundlich. Je bequemer man die Anzüge macht, desto mehr werden sie benutzt. Diesen Denkprozess haben wir durchgemacht.
Bei Legacy Effects bauen sie tatsächliche Objekte. Machen sie sich Sorgen wegen den digitalen Effekten?
Es gibt einige Stellen die komplett animiert wurden. Man kann nicht fliegen und durch ein Haus rollen und am Ende ohne einen Kratzer herauskommen. Der echte Anzug würde dabei kaputtgehen. Davon abgesehen möchte man auch ein paar Closeups haben und das Gefühl vermitteln, dass Downey den Anzug wirklich trägt. Mit dem Team für digitale Effekte an beiden Filmen zusammenzuarbeiten war ein großer Spaß. Was wir machen ist den Anzug zu bauen, ihn anzustreichen und die Oberfläche fertigzumachen. Sie scannen ihn ein und machen davon hochauflösende Bilder. Das Modell, das sie bauen ist tatsächlich der Anzug in seiner ganzen Größe. So funktioniert es.
Auch die Texturen und der Anstrich nehme ich an?
Ja. Das gibt ihnen alles, was sie brauchen und sorgt dafür, dass das Licht authentisch aussieht. Sie können es dann in ihre Technik einbinden. Ich glaube ihre Technik ist im zweiten Film besser geworden – unsere auch. Wir haben den Anzug beim zweiten Mal stark verbessert.
Das ist eine gute Idee. Der Anzug wird in 2D und 3D von Designern entworfen, er wird in 3D hergestellt, um am Ende wieder in 3D eingescannt zu werden.
So sieht alles zusammenhängend aus. Wir begrüßen die digitalen Technologien und auf diese Weise kriegt man die authentischsten visuellen Effekte. Eine Hand wäscht die Andere.
Vor einer Weile hast du einen sehr interessanten Kommentar bezüglich den digitalen und den echten Effekten abgegeben. Du hast gesagt: Du kennst deine Grenzen und hast nicht vor Iron Man tatsächlich fliegen zu lassen. Diese Aufnahmen müssten komplett digital entstehen. Aber nehmen wir mal an, du hättest unbegrenzte Zeit und Ressourcen – könnte es funktionieren?
Das wäre großartig, wenn das passieren würde. Wäre es nicht cool so einen tollen Anzug einem dieser Extrem-Fallschirmspringer oder verrückten Kerle anzuziehen und ihn damit durch den Himmel fliegen zu lassen? Das wäre wirklich cool. Man müsste nur irgendeine Art versteckten Fallschirm haben. Das wäre wirklich atemberaubend. Aber das ist gefährlich und nicht gerade die Art von Ideen die Vorstandsmeetings gerne gesehen werden.
Werft außerdem auch einen Blick in unsere Filmkritik zum neuen Iron-Man-Film. [Mark Wilson/Maxim Roubintchik]








Pingback: Tweets die Interview: Der Mann, der den Iron Man gebaut hat: Wenn ihr den Namen Shane Mahan nicht kennt, entgeht euch etwas. ... erwähnt -- Topsy.com
Wahnsinn. Der Film steht ganz oben auf meiner “IM_KINO_ANSCHAUEN”-Liste.
Interessant, danke! Würde mich in Zukunft mehr in der Richtung freuen.
Greetz
Johnnyr
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