Das Finale der kürzlich in den USA abgedrehten Staffel von “Dr. House” wurde komplett mit einer Canon 5D Mark II gedreht. Hättet Ihr gedacht, dass die HD-Video-Funktion einer DSLR schon eine Bedrohung für professionelle Videokameras sein könnte?
“Dr. House”-Regisseur Greg Yaitanes veröffentlichte die Neuigkeit auf Twitter und beantwortete dort auch einige technische Fragen seiner Follower. Demnach war die 5D genau das richtige Gerät für die beengten Platzverhältnisse, unter denen das Finale gedreht wurde. Verwendet wurden Festbrennweiten von Canon, außerdem Zooms mit Brennweiten von 24-70 bzw. 70-200 mm. Kaum zu glauben: Bei den abseits des Stativs gedrehten Szenen hat Yaitanes keine Bildstabilisierungstechnik verwendet. Dafür braucht man wirklich eine extrem ruhige Hand.
In den USA wird die besagte Folge am 17. Mai gesendet. Selbst wenn man sich nicht für den kauzigen Doktor begeistern kann, so ist das doch eine Gelegenheit für Fotografiebegeisterte, mal über den Zaun in den Nachbargarten zu schielen. [Mark Wilson / Tim Kaufmann]
[Via Petapixel, PhilipBloom, Engadget]




Wirklich nur mit EINER?
Diese Kamera ist wahrhaftig ein geniales Gerät und die Qualität ist herausragend mit Festbrennweiten. Meiner Meinung nach ist es schon “krass”, dass in einer solch populären Serie mit dieser Kamera gedreht wurde. Ich bin jedenfalls gespannt!
Auch die kleinen Kompaktkameras können mittlerweile HD, auch wenn sie natürlich nicht die Eigenschaften einer Spiegelreflexkamera haben, und schon gar nicht einer professionellen Filmkamera.
Anschaulich wird das bei einem Youtube Video, was ich im Internet gefunden habe, und was aus einem Fussballstadion gefilmt wurde. Da gibt es natürlich sehr viele Details wie die einzelnen Zuschauer. Schaut euch dieses Video mal in HD, selten so eine überzeugendes Video eines Fussballfanblocks gesehen, auch wenn ich privat nicht Fan dieser Mannschaft bin: http://www.youtube.com/watch?v=KngaRZ4Zxo8
Wieso schreibt ihr über so einen Marketing scheiß?
Pingback: Staffelfinale von Dr. House mit Canon 5d gedreht | Beerbox - dein zuhause!
@blabla
Das schreibt Gizmodo extra um dich zu ärgern : )
@post
Sehr geile Kamera. Leider etwas zu teuer für mich, da gibt es auch günstigere Modelle (zB von Nikon). Die haben dann evtl nicht die bombastische Video Quali, aber das kann man verkraften.
Ob das nicht nur schleichwerbung ist?
kann es so nicht ganz glauben… unter anderem auch weil die eos 5d keine mikrofoneingänge hat, und der aufwand alles wieder zu synchronisieren auch ziemlich groß ist… sind wir doch mal ehrlich: welche vorteile hätte es denn eine sendung mit ner fotokamera zu drehen?
Die 5D hat Mikroeingänge und somit kann man auch externe Mikros somit anschließen. Vorteile stehen oben: “. . .das richtige Gerät für die beengten Platzverhältnisse . . .”
Wer sich selbst von der Qualität überzeugen will, sollte sich diesen Link :
http://kwerfeldein.de/index.php/2009/06/20/10-feine-videos-gedreht-mit-der-5d-mark-ii/
Ton wird doch bei solchen Produktionen sowieso separat aufgenommen. Was mich am meisten beeindruckt: Das gespeicherte Video liegt in einem nicht gerade schnittfreundlichen Format vor – zumindest für Profianforderungen.
Pingback: Lese Empfehlungen
das ist kein gag, und erstrecht kein marketing-gag. canon hat es natürlich aufgegriffen und versucht es zu nutzen. aber entschieden haben sich die serienmacher aus künstlerischen gründen. es gab zuvor schon eine folge in der bestimmte szenen mit der kamera gedreht wurden, wie der kameramann im nachhinein erst erzählte.
ton wird beim film immer extra aufgenommen, wenn auf der kamera, dann nur als referenz. das synchonisieren geht am rechner in wenigen minuten automatisch.
immer mehr shows greifen auf die kameras zurück. die idee ist ja auch nciht neu: in indiana jones 2 wurde die lorenfahrt im modell mit einer umgebauten spiegelreflex gefilmt, die den 35mm-film mit 24 bildern/sekunde durchzog…
das gleiche wird jetzt halt digital gemacht ;-)
Pingback: Das Laptop auf ein Stativ stellen? Thanko macht´s möglich - DAS GADGET WEBLOG - DIGITAL LIFESTYLE TODAY AND TOMORROW
Das ist erst der Anfang ….
wartet mal ein paar jahre … wenn es neue sensoren gibt , dan wird 4k 260 fps kein thema mehr sein *fg
Welcher Idiot geht denn hier davon aus dass der Ton mit der Kamera aufgezeichnet wird???? Trottel!!!
Pingback: DSLR – Filmen mit Digitalen Spiegelreflexkameras | Blog in Motion
Pingback: Lutz Karau Fotografie » Archiv » Videoschnitt mit Lightworks
Pingback: Augen Blick » Noch realistischer, noch… 3D’er