
Amazon scheint es mit ihrer eBook-Preispolitik ernst zu sein. Sie drohen, sich nach der Trennung von Macmillan von weiteren Verlagen zu verabschieden, sollten diese nicht auf bestimmte Forderungen eingehen.
Eine Forderung Amazons ist ein Drei-Jahres-Exklusivvertrag mit den Verlagen, der garantiert, dass die Konkurrenz (sprich: Apple) die Bücher zu keinem niedrigeren Preis wird verkaufen können. Dasselbe verlangt Apple derzeit. Sollte beide Konzerne daran festhalten, müssen die Verlage also auf beiden Seiten den gleichen Deal eingehen. Die Verleger sind allerdings gegen einen Drei-Jahres-Vertrag, da sie befürchten, es könnte sie bei zukünftigen Entwicklungen im relativ neuen eBook-Geschäft lähmen.
Als Hintergrundinformationen hier die Geschichte von Apples iPad-Triumph über Amazon, Amazons umgehende Anrufe bei den Verlagen und dem Kampf der Giganten im Musik-Bereich.
Abschließend bleibt zu sagen: Amazon droht zwei großen Verlagen mit dem Rauswurf – wem genau, weiß man bisher nicht. Aber sollten sie den Schritt wirklich wagen, weist das auf ziemliche Verzweiflung hin. Und auf Entschlossenheit den Preiskrieg für sich zu gewinnen. [Jason Chen / Florian Zettel]
[NYTimes]




Schade eigentlich, dass wenn es um Reader und Verlage geht, Ihr nicht über sowas berichtet: http://www.neofonie.de/pdf/neofonie_Factsheet_WePad.pdf;
vgl. auch die Presseerklärung auf neofonie, oder wenn Ihr es kürzer und zum Abschreiben wollt: n-tv.de.
@Peter: Netter Kommentar zu Neofonie. Berichtet haben wir, aber da wir mehrere Webs mit wenigen Leuten biedienen müssen, haben wir’s erstmal nur hier geschafft:
http://www.testticker.de/news/2010/03/19/wepad__ipad_herausforderer_aus_deutschland
Und da bezeichnen wir das Teil aus Deutschland als ernsthafte iPad-Bedrohung. Wenn sie bei der markteinführung schneller sind als Apple könnten sie sogar Erfolg haben mit derm Teil.
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