Winzige Abhörsensoren registrieren Waffenschüsse und identifizieren Waffe und Ort

Ausrüstung wie diese sorgt für Aufregung unter Amerikas Truppen. Neue winzige Abhörsensoren von Microflown Technologies hören Kriegsgeräusche durchs Messen von Partikeln in der Luft – daraufhin wird angezeigt, um welche Waffe es sich handelt und von wo das Geräusch stammt.

Die Sensoren nutzen eine von Microflown Technologies entwickelte Technik, genannt „Acoustic Vector Sensing“. Hierbei werden zwei 200 Nanometer breite Platinum-Streifen auf 200 Grad Celcius erhitzt und dann gemessen, wie vorbeifliegende Luftpartikel die Streifen abkühlen. Vom Muster der Abkühlung schließend, kann Microflowns eigene Software nicht nur den Sound an sich bestimmen, sondern ebenso den Ursprungsort.

Es gibt bereits andere Technologien, die das selbe können, jedoch verschiedene Nachteile aufweisen: auf Radar basierende Lösungen sind auffindbar, andere benötigen die Aufstellung riesiger Apparate und wieder andere benötigen für die gleiche Aufgabe das Vielfache an Sensoren.

Microflowns “Streichholz” scheint fast zu gut um wahr zu sein, aber verschiedene Armeen weltweit, darunter die die deutsche, niederländische und australische, testen die Technologie derzeit. [Kyle VanHemert / Florian Zettel]

[DVICE]

3 Responses to Winzige Abhörsensoren registrieren Waffenschüsse und identifizieren Waffe und Ort

  1. XfrogX
    10 Mrz 2010, 17:56

    Ähhm, wie sollen den die dinger beim schuss 200°C heiß sein udn dann abkühlen? Entweder braucht das teil die ganze zeit storm um die temp zu halten und muss dann irgentwie genau im moment vom schuss uasgeschaltet werden, oder die teile sind von sich aus durch eine chemische reaktion und dann müsste man genau diese reaktion genau stoppen. Ich bezweifel nicht das man mit so einem sensor das theoretisch machen kann praktisch wirds aber bestimmt nicht im krieg funktionieren vielleicht bei reichen leuten die angst haben vor einem angriff aber doch nie im leben im krieg.

  2. PK
    10 Mrz 2010, 23:50

    Das ist nicht sonderlich schwer 200 nanometer auf die Temperatur zu bringen.
    Das schaffst du schon mit winzigsten Batterien.
    Dein Haar is ja schon hundertemal größer als diese Stelle.

  3. Heinz
    12 Mrz 2010, 18:52

    Also ich finde es viel besser, wenn die Bundeswehr diese Abhörteile statt Waffen oder Streichhölzer in die Hand bekommt. Die sind einfach zu gefährlich in den Händen unserer Kameraden.

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