Was ist Google Buzz?

500x_gbuzznewAlso – was genau ist eigentlich Google Buzz? Während wir noch darauf warten, dass unsere Google-Mail-Accounts mit Buzz bestückt werden, werfen wir schon mal einen Blick auf die wichtigsten Features. Unsere amerikanischen Kollegen liefern uns dazu bereits die ersten Bildschirmfotos.

Buzz ist Googles Frontalangriff auf Twitter, Facebook & Co. Die Funktion soll künftig von Google Mail aus verfügbar sein. Genauso wie man eine neue E-Mail schreibt kann man auch eine Statusmeldung veröffentlichen. Während Twitter die Meldungslänge auf 160 Zeichen beschneidet scheint ein Buzz zumindest technisch nicht begrenzt zu werden.

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Die sechs wichtigsten Features von Buzz sind:

1.) Automatisches Hinzufügen von Freunden: Anders als zum Beispiel bei Twitter muss man die Freundesliste nicht manuell aufbauen. Buzz trägt automatisch die aus (Google-) Mail-Konversationen bekannten Freunde ein.

2.) Rich Fast Sharing: Insbesondere Bilder sollen sich darüber schneller sharen lassen als beispielsweise bei Twitter. Fügt man einen Link in seine Statusmeldung ein greift sich Buzz automatisch die dort vorhandenen Bilder und bietet an, diese in die Meldung zu integrieren.

3.) Öffentliches und privates Sharing: Man kann auswählen, ob eine Statusmeldung allen Nutzern oder nur einem ausgewählten Kreis zugänglich sein soll.

4.) Inbox-Integration: Wer ohnehin schon Google Mail benutzt, muss keine zusätzliche Software oder Website öffnen. Buzz ist aus Google Mail heraus verfügbar.

5.) Empfehungsfunktion: Buzz versucht, Interessen des Nutzers zu erkennen. Auf dieser Basis fügt es automatisch möglicherweise interessante Statusmeldungen Euch eigentlich fremder Benutzer in die Liste der Buzz-Meldungen ein.

6.) Mobile Anwendung: Wer Buzz vom Handy aus nutzt kann seine Statusmeldungen mit Infos zum aktuellen Aufenthaltsort ergänzen lassen. Andere Nutzer können dann alle (öffentlichen) Buzzes in ihrer Umgebung aufrufen.

Den ersten Bildschirmfotos zufolge ähneln die Buzz-Meldungen eher Facebook als Twitter – inklusive “Mögen / Nicht mögen”-Knopf. Kommentiert ein Nutzer einen Eurer Buzzes, dann rutscht der gesamte Diskussionsfaden in der Meldungsliste nach oben. Ähnlich wie bei Twitter lassen sich andere Nutzer per “@”-Zeichen ansprechen. Wie man andere Nutzer findet haben wir aber noch nicht herausgefunden. [Mark Wilson / Tim Kaufmann]

Geek, Home-Entertainment, Internet, Top Stories

Kommentare Kommentar-Feed

Kommentar von JeriC — 10 Feb 2010 @ 16:44

also bei mir ist das Teil seit heute in gmail verfügbar :)

Kommentar von St3fan — 10 Feb 2010 @ 19:53

kleine Korrektur: Twitter darf man nur 140 Zeichen nutzen. 160 Zeichen hat man bei einer SMS.

Pingback von Twitter, Facebook und Google Buzz unter einer Oberfläche vereinen | GESICHTET.net — 14 Feb 2010 @ 13:28

[...] Für diejenigen, die von Buzz bislang tatsächlich noch nichts mitbekommen haben: Buzz ist eine Art Twitter oder Facebook. Man kann also -wenn man einen kostenlosen Google-Account hat- kurze Mitteilungen schreiben, Links zu interessanten Bildern oder Videos posten etc. Wer euch interessant findet, kann einstellen, das er all eure Buzz-Texte mitlesen will und bekommt diese dann in seinem Buzz-Account, der in GoogleMail integriert ist, präsentiert. Wer es noch genauer wissen will, findet hier einen kleinen Überblick dazu, was Buzz eigentlich ist. [...]

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