ISPO: Streetstepper – Das Fahrrad war gestern

ISPO_StreetstepperWir waren für euch auf der ISPO (Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode) und haben das eine oder andere interessante neue Sportgerät entdeckt. Eines der coolsten ist der Streetstepper. Das ist grob gesagt eine Mischung aus Stepper und Fahrrad und fährt sich sehr ungewöhnlich…

Der Streetstepper ist eine österreichische Erfindung. Entwickelt wurde er in Zusammenarbeit zwischen Martin Buchberger und dem Mountainbike-Hersteller Hot Chili & D.A.R.T. Die Idee hinter dem Bike ist es den Trainingseffekt des Steppers mit dem Fahrrad zu kombinieren. Angeblich hat man darauf einen Leistungsvorteil gegenüber dem Ergometer von etwa 20 Prozent.

Auf dem Gefährt zu stehen ist ein interessantes Gefühl. Das Aufsteigen gestaltet sich nicht ganz so einfach, wie man es sich vorstellt. Allerdings ist das wohl eine Gewohnheitssache. Der Streetstepper fährt sich mit nur sehr geringem Kraftaufwand. Die Mechanik ist ziemlich ausgeklügelt, sodass man eigentlich kaum steppen muss, um schnell unterwegs zu sein. Ich habe das Gefährt leider nicht bis zur Maximalgeschwindigkeit ausgelastet, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass es auch nur ansatzweise so schnell ist wie ein gewöhnliches Fahrrad. Laut Hersteller liegt die Top-Geschwindigkeit auf flachem Gelände bei knapp 35 km/h. Das mag wohl allein schon am Eigengewicht liegen – das Ding ist mit 15,7 Kilogramm nämlich ziemlich schwer.

Der Hersteller ist jedoch von seinem Produkt überzeugt und behauptet: Steppen ist effizienter als Kurbeln! Das mag in der Theorie vielleicht stimmen, aber diesen Kraftvorteil verspielt der Streetstepper durch seine kleinen Räder.

Na habt ihr spontan in dieses Bike verliebt? Einziges Problem könnte der Preis sein. Mit knapp 1.150 Euro ist das Produkt nicht sonderlich billig. Ah und habe ich schon erwähnt, dass man sich nicht hinsetzen kann? [Maxim Roubintchik]

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Kommentare Kommentar-Feed

Pingback von ISPO: Cool-Wheel – Warum einfach, wenn’s auch schwer geht - DAS GADGET WEBLOG - DIGITAL LIFESTYLE TODAY AND TOMORROW — 09 Feb 2010 @ 11:55

[...] haben. Es ist zwar nicht wirklich effizient und Geschwindigkeit und Kraft stehen in keinem guten Verhältnis, aber es macht Spaß. Diese »ich könnte gleich ziemlich heftig hinfliegen und mir sämtliche [...]

Kommentar von Kampfsalat — 09 Feb 2010 @ 16:09

Das ding kann rein GARNICHTS besser, was ein Fahrrad kann, Fazit: das Fahrrad ist Übermorgen, der steppermüll geht "straight in the bin"

Kommentar von Dave — 09 Feb 2010 @ 20:18

Hmm, irgendwie... nutzlos :)

Kommentar von Besserwisser — 10 Feb 2010 @ 10:22

Das Teil ist ja auch primär als Fitnessgerät konzipiert (einfach mal auf der Homepage vorbeischauen). Wird z.B. u.a. von Triathleten zum Training benutzt, da ganz andere Muskelgruppen als beim gewöhnlichen radfahren angesprochen werden. Das Gerät gibt es auch schon länger; bin damit schon vorletztes Jahr probegefahren. Fazit: anstrengend aber lustig!

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