Kurztest: Notion Ink Adam Pixel Qi Tablet: Tablet mit genialem Bildschirm

Notion_Ink_Adam_Pixel_Qi_Tablet_Hands_onDas Notion Ink Adam Tablet ist ein Pixel Qi Bildschirm in einem hölzernen Prototyp-Gehäuse und setzt auf den Dual-Display-Modus sowie einen ARM- und Nvidias Tegra-2-Prozessor. Als Betriebssystem kommt Android zum Einsatz. Was wünscht man sich mehr?

Wir haben auf der CES viele verschiedene Android-2.0-Tablets gesehen. Doch keines hat uns so begeistert wie das Adam. Es handelt sich dabei um ein Gerät mit 10,1 Zoll Touchscreen, Android 2.0, ARM und Tegra-Prozessor und natürlich dem bewährten Pixel-Qi-Display. Als Erinnerung: Das ist ein Bildschirm den man bei Bedarf auch als eBook-Reader verwenden kann. Dabei schaltet er in den Schwarz-Weiß-Modus und die Displaybeleuchtung wird ebenfalls deaktiviert. Damit kann man sogar bei direkter Sonneneinstrahlung den Inhalt des Displays erkennen.






Natürlich hat ein solcher Dual-Bildschirm seine Nachteile und wir haben diese auch entdeckt: Die Farben des LCDs sind nicht so lebendig wie bei einem gewöhnlichen Screen und auch die Blickwinkel sind nicht optimal. Zusätzlich leidet der Schwarzweiß-Modus unter der spiegelnden Displayoberfläche. Allerdings müssen wir zugeben, dass der Bildschirm in beiden Modi wirklich ok ist. Außerdem arbeitet der Hersteller laut eigenen Angaben bereits an einem Fix für das Spiegeldisplay. Egal was man mit dem Dual-Bildschirm anstellen möchte, es ist kein Problem: Webbrowsen, ein eBook lesen, ein Video ansehen oder einfach in Android navigieren. Der Bildschirm unterstützt alles sowohl in Farbe als auch in Schwarzweiß – je nach Geschmack und Umgebungslicht.



Das Gerät ist leider noch ein Prototyp und die finale Hardware steht noch nicht fest. Es gibt auch ein zweites Modell, das zeigt, wie das fertige Gehäuse aussehen könnte. Die Android-Oberfläche wurde nicht speziell angepasst. Das ist vor allem wegen des virtuellen Keyboards ein Problem. Dieses ist einfach zu klein und wirklich toll kann man darauf nicht schreiben. Mit Android 2.1 und einem angepassten Interface sollte das Ganze aber kein Problem mehr sein. Zum Mobile World Congress in Barcelona im Februar werden wir eine neue Version des Tables zu sehen bekommen. Auch der Preis ist dann hoffentlich nicht mehr länger ein Geheimnis. Der Hersteller versicherte uns lediglich, dass wir darüber »sehr glücklich« sein werden.




Man kann noch soviele Einwände vorbringen, aber das Notion Ink Adam ist und bleibt einfach ein gutes Gerät. Und wir möchte an dieser Stelle nochmal wiederholen, dass eInk keine Zukunft hat, wenn es Technologien wie diese gibt. [John Herrman/mr]

7 Responses to Kurztest: Notion Ink Adam Pixel Qi Tablet: Tablet mit genialem Bildschirm

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  2. A.Bundy
    19 Jan 2010, 18:19

    “Was wünscht man sich mehr?”
    Vielleicht ein Gehäuse, welches nicht aus Holz ist? Oder das man das Teil kaufen kann?
    “natürlich dem bewährten Pixel-Qi-Display”
    Gibts noch nicht zu kaufen und hat sich schon “bewährt”? Peinliches Geschwurbel.

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