Hobbit-Höhle mit spektakulärer Aussicht

hobbit-hoehleVerdammt, ich muss schon wieder umziehen! Ich will auch so eine Hobbit-Behausung, die sich in den Hügel einfügt und den Blick auf die Schweizer Alpen freigibt.

Dieses Haus wurde von der holländischen Architekturfirma SeARCH und Christian Müller Architects gestaltet. Es hat eine wunderschöne, große Terrasse, von der aus man stundenlang die Berge bewundern kann. Die Scheune gehört übrigens auch zum Anwesen und hat einen unterirdischen Zugang zur Hobbit-Höhle. Das Konzept war so außergewöhnlich, dass die Bauherren dafür eine Genehmigung bekamen, denn die Bauvorschriften sind in der Gegend sonst sehr strikt. Schaut euch auch die übrigen Fotos auf den verlinkten Seiten an!

Ich buddel mir auch so eine Hobbit-Höhle! Muss mal sehen, ob ich mich bis in die Schweiz durchgraben kann. Sucht jemand ein Raketensilo? Ich hätte dann eins abzugeben. [Jacqueline Pohl]

[via Iwan Bann, Arbitare, Fast Company]

Design, Haus and/or Garten

Kommentare Kommentar-Feed

Kommentar von faby, Botschafter des Lächelns — 03 Dez 2009 @ 13:48

jepp. sehr cool! würde auch sofort einziehen.

Kommentar von ralph spirgi — 03 Dez 2009 @ 14:12

das Ding steht übrigens ind Vals. Eine kleine Bündner Berggemeinde die schon mit der Architektur der Zumthor-Therme für Aufsehen sorgte. Herzliche Gratulation für eine innovative Gemeinde die wohl Architekturgeschichte schreibt!

Kommentar von Felix — 03 Dez 2009 @ 16:26

So, mein Bruder ist doch Architekt. Der soll mir jetzt sofort auch sowas entwerfen!! :)

Pingback von Tweets die Hobbit-Höhle mit spektakulärer Aussicht - DAS GADGET WEBLOG - DIGITAL LIFESTYLE TODAY AND TOMORROW erwähnt -- Topsy.com — 03 Dez 2009 @ 18:27

[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Milos Willing, frankstohl und Christian Byza, Thomas erwähnt. Thomas sagte: RT @trendlupe: schicke wohnung - Hobbit-Höhle mit spektakulärer Aussicht http://bit.ly/8FAQTI [...]

Kommentar von Volker — 03 Dez 2009 @ 20:42

Äääääh, unterliegt solch ein Bunker noch der schweizer Schutzraumverordnung? ó_Ò Meiner Meinung nach ein recht schönes Ding für Leute, die keinen Bock auf Nachbarn oder Autos vor der Tür haben. Aber zur endgültigen Formvollendung würde ich als Architekt dem ganzen noch ein kleines Minaretttürmchen obendrauf setzen. @ralph spirgi: Der Vorteil dieses Hobbitbunkers gegenüber der Zumthor-Therme ist, dass es hier keine hässlichen Kalkränder am Naturstein gibt und das unter der Woche nicht morgens um 09.00Uhr die Schulausflugsbusse vor der Tür stehen um die Atmosphäre im Inneren zu zerstören. Gruß, Volker

Kommentar von Josef — 03 Dez 2009 @ 21:11

Ich wohne in den Bergen und könnte mir das bedingt vorstellen, denn im Winter bei 2-3 Meter Schnee darf man viel schaufeln um den Vorplatz frei zu bekommen. Das sieht sehr nach Kessel aus. Schön aber auch praktikabel?

Kommentar von stronghold — 03 Dez 2009 @ 21:12

Viel Spass, wenns regnet und schneit! Besonders in diesem Lawinen gefährdeten Gebiet im Winter! Ausserdem kriegt man auf dem Lan draussen nicht so schnell eine Genehmigung um ein Haus zu bauen... nur mal so für alle nachahmer.

Kommentar von Golfben — 03 Dez 2009 @ 21:16

naja, ich weiss ja net. Fenster nur auf einer Seite und heizen musst bestimmt auch wie blöde. Ausserdem unterstütz der bau im hügel bestimmt die schimmelbildung...

Kommentar von Kaline — 04 Dez 2009 @ 9:40

Das haben die sich bei den Beduinen in Tunesien abgeschaut, die haben auch solche Erdhöhlen. Nur nicht so schick und komfortabel. :o) http://www.flickr.com/photos/kalinek/2627500102/in/set-72157605764014052/

Kommentar von As Wicked — 06 Dez 2009 @ 18:13

@Golfben: Falsch! Heizen muss man viel weniger als in einem herkömmlichen freistehenden Einfamilienhaus, da die Außenluft im Winter viel kälter wird als der Erdboden. Zusätzlich kühlt der Wind eine freistehende Fassade stark aus. Schimmel entsteht nur durch zu wenig Luftaustausch im Gebäude und Niederschlag von Raumluftfeuchtigkeit an kalten Bauteilen. Eine erberührte Wand ohne Öffnungen lässt sich viel leichter ohne Schwachstellen dämmen als eine "normale" Fassade. Die einzige Schwierigkeit bei so einem Gebäude ist die Abdichtung gegen drückendes Hangwasser. Aber auch das geht. Wie viele Räume hast Du denn, in denen das Licht von mehereren Seiten kommt?

Pingback von Viele Perspektiven im Vitrahaus - DAS GADGET WEBLOG - DIGITAL LIFESTYLE TODAY AND TOMORROW — 22 Feb 2010 @ 12:25

[...] am Rhein. Entworfen von den Architekten Herzog und de Meuron, erlaubt das Vitra Haus verschiedene Aussichten auf die umgebenden Landschaft bei Tag. Doch bei Nacht wechselt die Blickrichtung und Passanten [...]

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