Test: Nokia N900 – Darauf hat die Welt gewartet

Nokia_N900_TestDas hier ist ein mutiger Schritt von Nokia: Es war riskant das N900 mit einem neuen Linux-Betriebssystem auszurüsten. Ebenso riskant wie die Größe des Gerätes und der Umfang. Kaum ein Smartphone ist mit so vielen Funktionen ausgerüstet. Eigentlich ist Smartphone der falsche Begriff, um das N900 zu beschreiben. Mini-Rechner trifft es schon eher. Ich bin jedenfalls begeistert.

Nennt mich ruhig voreingestellt, weil ich generell große Sympathien gegenüber Nokia hege und stolzer Besitzer eines 5800 bin. Das N900 ist aber trotzdem unbestreitbar ein sehr gutes, wenn nicht das beste, Handy. Den vollen Funktionsumfang des Gerätes zu umschreiben würden den Rahmen dieses Tests sprengen. Ich will aber auf die wichtigsten Funktionen eingehen.

Dicker Brummer

»Gewaltig«, das war mein erster Gedanke, als ich das N900 in der Hand hielt, »es ist ziemlich dick«. Es ist fast so lang und breit wie das iPhone, aber um 7 Millimeter tiefer. Auch wiegt es mit 182 Gramm knapp 47 Gramm mehr als das Apfel-Handy. Und wie wir alle wissen, ist auch das iPhone nicht gerade klein und leicht. »Fett« ist also ein guter Begriff, um das Nokia-Gerät zu umschreiben.

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Einer der Gründe für die Körperfülle ist die ausziehbare QWERTZ-Tastatur. Die hat das iPhone nämlich nicht. Auch eine 5-Megapixel-Kamera ist mit an Bord, auf die ich weiter unten zu sprechen komme. Als Besitzer eines 5800 war ich über die vielen Ähnlichkeiten zu dem Musik-Touchscreen-Handy froh. Zum Beispiel gibt es wieder den praktischen Tastensperren-Slider. Ein geniales Konzept, das es leider nur in Nokia-Handys gibt. Stellt euch einen Slider vor, mit dem ihr die Tasten und den Bildschirm sperren könnt. Kein unnötiges Herumgefummel mehr. Selbst mit verbundenen Augen kann man sein Handy sperren und wieder freigeben.

Nokia verbaut in dem Gerät einen ARM Cortex A8 Prozessor. Das ist der gleiche, der im iPhone 3GS, Palm Pre und Motorola Milestone eingesetzt wird. Er ist schön schnell und die gewünschten Anwendungen sind meistens sofort offen. Auch der Bildschirm ist ein Traum – dazu unten mehr.

Für die Kamera gibt es einen Deckel, den man auf- und zuschieben kann. Damit wird das Objektiv vor Staub geschützt – sehr praktisch.

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Einen Minuspunkt gibt es beim N900 jedoch: Durch seine gewaltigen Ausmaße kann man es eigentlich nicht in der Hosentasche tragen. Außer, man ist einer der Menschen, die gerne mit Camouflage-Hosen rumrennt und auf massive Ausbeulungen in der Hose steht.

Touchscreen

Mit einer Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten der Bildschirm in einer Liga mit dem HD2, Milestone und X10 von Sony Ericsson. Einzig der resistiven Touchscreen hätte nicht sein müssen. Nokia hätte ohne Weiteres einen kapazitiven Bildschirm, wie im iPhone, verbauen können. So muss man etwas mehr Druck aufwenden, kann dafür jedoch auch mit dem integrierten Stylus-Stift arbeiten. Er hat also seine Vor- und Nachteile.

Apropos Stylus: Das ist der größte Eingabestift, den ich je in einem Handy gesehen habe. Nokia hat wirklich den Größten… Er liegt gut in der Hand und man kann mit ihm recht bequem navigieren. Wirklich notwendig ist er zwar nicht, die Touchscreen-Steuerung gestaltet sich damit aber etwas leichter.

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Für einen resistiven Screen, kann man das Gerät erstaunlich gut mit dem Finger steuern und er ist überraschend präzise. Zudem ist der Bildschirm bei weitem nicht so empfindlich, was Kratzer angeht.
Der große Rahmen um den Bildschirm muss ebenfalls nicht sein. Da hätte sicher ohne Weiteres ein größerer Bildschirm eingepasst – siehe HD2. Das und der Plastik-Screen lassen das Gerät billig wirken. Wie einer diese chinesischen iPhone-Klone oder billig PMPs – ein völlig falscher Eindruck.

Schlankes Linux-System

Wie oben schon erwähnt, setzt das N900 beim Betriebssystem auf ein Linux. Nicht irgendein Linux, sondern auf das offene Maemo 5. Das kommt statt Symbian zum Einsatz. Eingefleischte Nokia-User müssen sich jedoch nicht umstellen, weil das Unternehmen keine Kosten und Mühen gescheut hat, um den Umstieg zu tarnen. Wenn man das Handy startet, hat man das Gefühl, dass man noch mit Symbian arbeitet. Dafür sorgen die vertrauten Symbole und auch Teile der Benutzeroberfläche.

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Ansonsten ist Maemo schlank und schnell. Es gibt vier virtuelle Desktops, auf denen sich Widgets und Verknüpfungen ablegen lassen. Stellt euch HTC Sense als Linux vor, erweitert das Ganze um ein paar coole Anwendungen, dazu das Nokia-Interface und ihr habt eine Vorstellung von der Oberfläche. Das System ist jedoch teilweise gewöhnungsbedürftig: Wichtige Navigationselemente sind oft hinter anderen Buttons versteckt als man sie vermuten würde. Allgemein ist das Menü absichtlich sehr schlank gehalten worden und man muss oft nach seinen gewünschten Funkionen suchen.

Facebook, Twitter und Co. sind bereits vorinstalliert und allgemein gestaltet sich die Interaktion mit sozialen Netzwerken sehr gut. Man kann aus allen möglichen Quellen Freunde in sein Telefonbuch einfügen. Sei es Twitter, Facebook, Skype oder ein anderes Nokia-Handy. Was Synchronisation angeht, ist Maemo ganz stark. Die Daten lassen sich auf jede erdenkliche Art und Weise mit dem Rechner oder anderen Geräten abgleichen.

Auch Multitasking ist eine der Stärken des Linux-Betriebssystems. Stellt euch das Palm Pre vor – allerdings ohne Multitouch-Gesten. Weniger Spielerei, aber im Grunde die gleiche Funktionalität.

Allgemein fühlt sich das Gerät rasend schnell an. Wenn man von einem Desktop auf den anderen wechselt, muss man nicht warten. Wenn man das Hauptmenu oder eine bestimmte Anwendung startet, ist sie sofort da. Noch schneller als beim iPhone 3GS oder HD2.

Die Animationen, System-Sound und Designs wirken durchdacht und stimmig. Weder zu bunt, noch zu trist. Einfach alles passt!

Mächtiger Browser

Maemo setzt auf eine mobile Linux-Version des Firefox-Browsers. Das merkt man auch beim Surfen. Ich habe mich beim Browsen noch mit keinem anderen Handy so wohl gefühlt, wie mit dem N900. Das Gerät stellt selbst das iPhone in den Schatten. Man hat fast das Gefühl, mit einem richtigen Rechner unterwegs zu sein. Das liegt nicht nur am rasanten Seitenaufbau oder der Benutzeroberfläche. Durch die hohe Auflösung des Bildschirms sieht man einen viel größeren Teil der Seite, als beim iPhone. Dazu gib es einen intelligenten Zoom: Einfach doppelklicken in den gewünschten Bereich und der Browser passt sich automatisch an den Text oder das Bild an. Wer es genauer haben möchte, muss den Kringelzoom benutzen. Dazu muss man in dem gewünschten Bereich eine Kringelbewegung machen. Das geht meistens jedoch in die Hose – schlechtes Feature.

Außerdem beherrscht das N900 Flash, Java und AJAX und steht damit einem echten Rechner in nichts nach. YouTube-Videos werden nicht in einer Spezial-Anwendung wie beim iPhone geöffnet, sondern werden direkt innerhalb der Webseite angezeigt. Wie bei einem normalen Browser also. Zusätzlich ist man bei der Texteingabe nicht auf die virtuelle Tastatur angewiesen und kann das QWERTZ-Keyboard verwenden.

Einen Zurück-Button gibt es jedoch nicht. Dafür eine sehr praktische andere Funktion. Die gesamte Navigation auf den Seiten wird gespeichert. Wenn man also zurück möchte, kann man durch eine visuelle Vorschau der Seiten scrollen. Sehr praktisch. Ein Zurück-Button wäre mir manchmal aber lieber.

Super Kamera

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Die Foto-Kamera macht wirklich gute Bilder – selbst bei schwachen Lichtverhältnissen. Es gibt einen Hardware-Foto-Knopf auf der Seite. Wer schonmal mit dem iPhone oder einem anderen Gerät mit Software-Auslöse-Knopf versucht hat Fotos zu schießen, wird das als Erlösung empfinden. Die Kamera fokussiert übrigens genauso wie beim 5800. Einfach den Auslöseknopf leicht drücken. Schon wird der Fokus automatisch eingestellt und ein grüner Rahmen erscheint. Drückt man den Knopf ganz durch, wird das Motiv abgelichtet – ganz einfach. Ebenfalls mit an Bord ist ein Blitz, der in dunklen Umgebungen für Licht sorgt – alles sehr praktisch.

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Tastatur

Das Keyboard hat eine sehr gute Haptik und man kann ziemlich fix darauf tippen. Einzig den Anschlagpunkt der Tasten könnte man noch überarbeiten, da das Feedback für meinen Geschmack unzufriedenstellend ist. Vielschreiber werden sich ebenfalls über die automatische Vervollständigung freuen. Man braucht nur die Anfangsbuchstaben eines Wortes anzutippen und schon liefert das Gerät die passenden Wortvorschläge. Die Funktion gibt es zwar bereits in vielen Handys, in dem N900 wirkt sie aber einfach stimmig und erhöht die Schreibgeschwindigkeit enorm.

Ärgerlich ist der Verzicht auf eine virtuelle Tastatur. Wenn ich gerade zu faul bin die QWERTZ-Tastatur auszufahren, gibt es keine Möglichkeit meine Texteingaben über den Bildschirm vorzunehmen. Die virtuelle Tastatur muss man erst im Menü aktivieren. Außerdem lässt sich das Gerät, außer beim Telefonieren, nicht im Porträt-Modus verwenden – zumindest mit der jetzigen Firmware. Warum nur?

Medienmonster

Das Gerät hat 32 GByte Speicher! Gut, das hat das iPhone 3GS auch – teilweise. Im Gegensatz zum iPhone kann man den Speicherplatz jedoch mit einer Micro-SD-Karte um bis zu 16 GByte erweitern. Der vorinstallierte Mediaplayer ist einfach toll und wird nur in der Optik vom iPod ausgestochen. Dafür spielt er eine Vielzahl von Formaten wie AAC, AAC+, eAAC+, M4A, MP3, WAV und WMA ab. Videos sehen auf dem Bildschirm mit hoher Auflösung einfach toll aus – da kann das iPhone einpacken.

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Das Smartphone kann sein Bild mit einem mitgelieferten Chinch-Kabel direkt an einen Fernseher oder Beamer ausgeben. Das Headset ist ebenfalls sehr gut und sehr ungewöhnlich. Die Kabel sind nicht ründlich, sondern flach und die Ohr-Stöpsel von der Art, die sich ganz tief in deinen Gehörgang schieben. Der Sound ist dafür sehr gut!

Fazit

Ich habe mich verliebt! Ich habe schon lange kein Handy mehr in der Hand gehabt, bei dem ich ein derart gutes Gefühl hatte, wie beim N900 (und ich hatte schon sehr viele Geräte in der Hand). Wenn ich durch das Menü streife überkommt mit ein Glücksgefühl. Alles geht derart schnell und flüssig. Es ist einfach erstaunlich. Das Browsen im Web ist fantastisch, die Kamera super, der Mediaplayer sehr überzeugend und der Funktionsumfang überwältigend. Endlich ein Handy von Nokia, das das iPhone aussticht. Auch wenn es primär für Business-Nutzer gedacht ist, hat das N900 durchaus Consumer-Potential. Was soll ich sagen, es ist einfach ein unglaublich gutes Smartphone. Absoluter Kauftipp! So sicher war ich mir schon lange nicht mehr! Ahja, das N900 ist nichts für Design-Liebhaber: Kauft in dem Fall lieber ein iPhone. Preis für das N900: 599 Euro. [Maxim Roubintchik] [Nokia]

Fantastisches Linux-Betriebssystem.


Browser.


QWERTZ-Tastatur.


Sehr schnell und flüssig.


Synchronisation sehr gut gelöst.


Funktionsumfang.


Gute Kamera.


Keine virtuelle Tastatur (außer beim Telefon).


Nicht für Vieltelefonierer geeignet.


Kein Porträt-Modus mit der jetzigen Firmware.


Design.


Groß, dick und schwer.


Slider ist etwas wackelig.


Resistiver Touchscreen wirkt billig und Bildschirmrand ist zu groß.


Ovi-Store ist Welten von iTunes oder dem Android-Marketplace entfernt.

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Kommentare Kommentar-Feed

Kommentar von Manül — 23 Nov 2009 @ 15:20

Ji, 0.7mm sind ja kein Problem. Echt dick wären 7mm mehr :-))

Kommentar von Maxim — 23 Nov 2009 @ 15:28

Danke, hab das mal geändert.

Kommentar von dominique — 23 Nov 2009 @ 16:02

es sind 5.7 mm mehr. das n900 ist somit ~1/3 dicker als das iphone. iphone 12.3 mm nokia n900 18 mm wäre das n900 gleich dick und schwer wie das iphone würde es ALLES in den schatten stellen (was auch so schon der fall ist) Petition - Shazam for Nokia N900 http://www.maemo.ch/crbst_13.html

Kommentar von Thomas — 23 Nov 2009 @ 16:09

Hi! danke für den super test! Was aber dringend getestet werden muss, ist die Akkulaufzeit! Oder gibt es dazu schon eine Aussage? griazi!

Kommentar von Maxim — 23 Nov 2009 @ 16:25

@Thomas: Bin gerade dabei die Akkuleistung zu testen - hab dafür bisher noch keinen vernünftigen Benchmark gefunden. Sobald ich brauchbare Ergebnisse habe, ergänze ich den Test.

@dominique: Hab grad nochmal nachgemessen: Mit Objektiv sinds 1,9 Zentimeter.

Kommentar von detru — 23 Nov 2009 @ 16:29

schade das nicht erwähnt wurde das man dank gstreamer so ziemlich jedes Audioformat abspielen kann (man muss nur das entsprechende gstreamer Plug-in nachinstallieren) Desweiteren kann man zum zoomen auch den lauter-leiser button verwenden Das mit dem Portrait/Panorama Modus ist darauf zurückzuführen das die meisten Anwendungen von der GUI her nicht dazu in der Lage sind in dem jeweils anderen Modus "vernünftig" angezeigt zu werden. Downloads fürs Maemo Betriebssystem (und damit auch für nokia) gibts bspw. hier: http://maemo.org/downloads/Maemo5/ irgendwo auf einer Nokia Seite gibts das ganze nochmal etwas aufbereiteter, hab aber gerad die URL nicht parat. Leider wurde auch vergessen einen der größten Vorteile hervorzuheben: Wenn man einen Kontakt anlegt, kann man diesem die jeweiligen Daten in (Chat) Netzwerken zuordnen (bspw. seine SkypeID, ICQ Nummer, seine Handynummer usw.), alle Chats/Nachrichten usw. werden dann auf einer entsprechenden Seite gesammelt chronologisch angezeigt, egal von wo die nachricht kam. sind so die sachen die mir beim durchlesen aufgefallen sind ;) Gruß detru

Kommentar von Reto — 23 Nov 2009 @ 16:52

Klingt vielversprechend. Aber wie sieht die Akkuleistung aus? Grosser Bildschirm, schneller Prozessor, Multitasking... das klingt nach einem Gerät, das keinen ganzen Tag ohne Zwischentanken durchsteht.

Kommentar von Sackboy — 23 Nov 2009 @ 17:10

Schöner Test. Jedoch bin ich immer wieder überrascht wie "gut" iPhone-Nerds die Kameras anderer Geräte empfinden. Sowas sollte heute kein "+" mehr in der Bewertung sein. Die 5MP-Cam ist Standard seit über einem Jahr, die Bildqualität ist ziemlich exakt wie bei Samsung, HTC & Co... (halt besser als beim iPhone) und das Auslöseverhalten mit dem angesprochenen Fokussieren können die alle auch schon ewig... Jetzt bin ich mal gespannt wie sich das mit Linux weiterentwickeln wird.. Ich erwarte einen Entwicklung wie beim Desktop-Linux: Das scheitert schon seit Jahren an den unzähligen Distris. So könnte es auf dem Handheld-Markt auch ganz schnell enden.

Kommentar von capt'n chaos — 23 Nov 2009 @ 18:02

"Ärgerlich ist der Verzicht auf eine virtuelle Tastatur. " Dann must Du sie einfach aktivieren. Das N900 hat jedenfalls eine Software-Tastatur mit unterstützung für mehrere Sprachen.

Kommentar von detru — 23 Nov 2009 @ 18:24

@Sackboy was scheitert bei Desktop/Server Distributionen an der Vielfalt? Da scheitert gar nichts drann, dass ist genau die stärke von Linuxoiden Systemen: Die Vielfalt der Distributionen! Du hast auf der einen Seite Debian, Suse und RedHat für den Professionellen Einsatz (stabilität), auf der anderen Seite hast du Distributionen wie Sidux, Arch Linux, Gentoo wo man sich teilweise selbst sein System zusammenbaut und meist topaktuelle Software hat. Dan hast du Distris wie Ubuntu und Fedora die sich eher an die "normalen" Anwender richten. Dann hast du noch zahlreiche andere Richtungen: Schule, Multimedia usw. Und ich hoffe das sich das genauso für das n900 entwickelt. Ich will nicht nur Maemo haben, ein direkter Port von Debian wäre bspw. um einiges hübscher da man dann direkt die Debian Pakete nutzen kann... @capt'n chaos das wollte ich in meinem 1. Post auch noch schreiben, habs vergessen ;)

Trackback von uberVU - social comments — 23 Nov 2009 @ 18:42

Social comments and analytics for this post... This post was mentioned on Twitter by gizmodoDE: Der Mini-Rechner im Handy-Format. Gizmodo hat das N900 von Nokia unter die Lupe genommen: http://bit.ly/87HDoY...

Kommentar von Termy — 23 Nov 2009 @ 18:48

Also gegen den Klotz würde ich mein iPhone im Leben nicht eintauschen. Was bringt mir das Handy wenn es so fett ist wie mein Notebook

Kommentar von Marius — 23 Nov 2009 @ 18:53

Klassen besser als der vor wenigen Tagen besprochene SE Hobel. Die Dimensionen werdenen m.M. nach bei Smartphones überbewertet, es soll ja auch einen haptischen Anspruch erfüllen. Sehr nerdig - bei dem hohen Preis wohl eher nicht Massenmarkttauglich. Na ich werde mal schauen, wo ich mir günstig eins auftun kann. Und wenns nicht günstig klappt, dann eben nicht - ist nix was man haben muss.

Kommentar von capt'n chaos — 23 Nov 2009 @ 19:53

Zur Virtuellen tastatur noch dieser Link: http://www.pocket.at/maemo/?p=998

Kommentar von Xenon — 23 Nov 2009 @ 19:54

Ich dachte erst, es wäre ein Roggenmischbrot, als ich es das erste mal sah, so dick ist das N900 :-O Nee, neeee, lass mal gut sein! Da lob ich mir mein HD2! Viel Spass damit und vergess nicht Butter und Wurst, sonst wirds zu trocken!^^

Kommentar von Roslinn — 23 Nov 2009 @ 20:31

Wenn ich Backsteine transportieren will, gehe ich auf´n Bau ;-) Nein Nokia, ungenügend, setzen...

Kommentar von horkan — 23 Nov 2009 @ 20:59

@Roslinn: die gleichung dünner = besser geht überhaupt nicht auf. mir ist meine iphone zu dünn. es liegt einfach sehr schlecht in der hand.

Kommentar von andre — 23 Nov 2009 @ 21:42

Settings > Text Input > Use Virtual Keyboard. :-)

Kommentar von Thomas — 23 Nov 2009 @ 21:48

Schönes Review. Selbst ich als iPhone Besitzer bin ganz angetan von dem N900. Dass es so groß ist, ist schon nicht so cool, allerdings will man damit ja auch nicht klettern oder joggen gehen. Wie ist das jetzt mit der virtuellen Tastatur? Gibts die jetzt doch??!

Kommentar von Roslinn — 23 Nov 2009 @ 21:50

@horkan: na dann versuch mal das Nokia in _die_ Hand zu nehmen und damit zu arbeiten...

Kommentar von poons — 23 Nov 2009 @ 21:54

@Roslinn: Was verstehst du unter arbeiten? ^^ mit einer Hand am iPhone spielen != arbeiten ;-)

Kommentar von Roslinn — 23 Nov 2009 @ 21:57

@poons: Spielend arbeiten! ;-)

Kommentar von poons — 23 Nov 2009 @ 22:05

@Roslinn: Ich persönlich steh nicht so auf Software-QWERTZ, deswegen kommt mir das N900 wohl ganz gelegen. Klar, es geht auch dünner (siehe Motorola Droid), aber ich persönlich finde ~18/19mm nicht so dick, als das es mich grossartig stören würde ;-) Und was ich unter "arbeiten" verstehe, würde ich eh nur mit Tastatur machen und es eben mit 2 Händen halten ^^

Pingback von Mobiele Telefoons » Dickes Ding. Der Bericht liest sich jedoch ganz gut: http://www.gizmodo.de/2009/11/23/test-nokia-n900-darauf-hat-die-welt-gewartet.html — 23 Nov 2009 @ 23:22

[...] Ding. Der Bericht liest sich jedoch ganz gut: http://www.gizmodo.de/2009/11/23/test-nokia-n900-darauf-hat-die-welt-gewartet.html Tags: fresh, [...]

Kommentar von rere — 23 Nov 2009 @ 23:32

das es keine virtuelle tastatur hat ist eine fehlinformation! portrait-mode kommt mit einem der nächsten 2 software updates..

Kommentar von DerDani — 23 Nov 2009 @ 23:33

Also ich freu mich schon riesig auf weitere Handys mit Maemo von Nokia! Würde aber nicht gleich das erste Linux Phone kaufen, es kommt wahrscheinlich eh bald ein N900i oder N900 Mini raus (hab da schon schlechte Erfahrungen gemacht: N93 gekauft -> N93i ; N85 gekauft -> N86 ;-P) Ne also ich werd mir als nächstes definitiv als nächstes ein Maemo Phone kaufen, aber erst warte ich ab bis Nokia auch mal draufkommt auch seine N-Serie qualitativ ein wenig hochwertiger zu produzieren (beim 6500 Slide geht das doch auch oder??).... Und außerdem hab ich keine Lust auf Kinderkrankheiten!

Kommentar von Harry Hirsch — 24 Nov 2009 @ 1:10

Super - man merkt ein Test von einem Nokia Fan. Es gibt kaum Anwendungen (ich weiss....kommt alles noch...blabla) Nokia entdeckt den 600 mHz Prozessor - TOLL!!! ( die Konkurrenz ist inzwischen bei 800 - 1000). Das Teil ist hässlich - schwehr - dick (und hoffentlich nicht so klapprig wie mein N97). Und immer dieses "viel besser als das Iphone" ist echt wie das Pfeifen im Wald. Es gibt ja schon sooo viele Handys - alle viiiiiel besser als das Iphone. Alle sind abgekackt. Ich warte erstmal gründlich ab, bevor ich mir so ein Teil evtl. hole. Die Maemo-Idee finde ich gut - aber ich ahne schon, wie es weitergeht. Die Leute die Maemo 4 haben, können nicht upgraden auf Maemo 5 - bald kommt Maemo 6 - dann heisst es wieder - die Software verlangt bessere Hardware - upgrade nicht möglich - Nokia will in einem halben ja bestimmt ja auch ordentlich das dann neue N950 verkaufen...

Kommentar von poons — 24 Nov 2009 @ 8:25

@Harry: Die Frage ist doch eher, welche Anwendungen benötigst du noch? Catpaint? Nen Furz-Generator? ;-) Es gibt sicherlich auch sinnvolle Anwendungen im Apple-Store, allerdings sind die in den meisten Fällen kaum für den Business-Einsatz sinnvoll und dafür plane ich ein neues Smartphone zu kaufen.

Kommentar von detru — 24 Nov 2009 @ 9:22

@HarryHirsch schon blöd wenn man das Prinzip von Linuxoiden Systemen so gar nicht verstanden hat... wär mal interessant zu sehen wie ein Debian auf dem Ding läuft...und ob man das einfach flashen kann oder ob man da irgendwas umgehen muss.

Kommentar von Sinaria — 24 Nov 2009 @ 10:03

Mich würde ein Vergleich eines iPhone GS, Nokia N900, Palm Pre und des Sony Ericsson X10 bzw Motorola Milesstone interessieren. Liebe Leute von Gizmodo, könntet ihr da was machen??? :D

Kommentar von Maxim — 24 Nov 2009 @ 10:21

@Sinaria: Mal sehen, ob sich das zeitlich einrichten lässt. Mal davon abgesehen ist das X10 noch lange nicht fertig - leider... Zum Pre haben wir zwei Tests online und auch einen zum 3GS. Einfach mal die Suche bemühen.

Kommentar von Sinaria — 24 Nov 2009 @ 11:01

@ Maxim, die habe ich bereits gesehen. :D Aber über einen aktuellen Vergleich würde ich mich echt freuen, denn im Netz findet man immer nur iPhone vs. Palm Pre, oder iPhone vs HTC usw. Alles wird immer nur mit immer nur mit dem iPhone verglichen. Dabei ist der Autor entweder extrem für das iPhone oder gegen das. Richtig objektiv finde ich sie nie. Da traue ich euch mehr zu. Okay, wenn es bei euch zeitlich nicht geht, verstehe ich das. (^_^) Wir alle haben schließlich ein Privatleben. (^_~)

Kommentar von Gördi — 24 Nov 2009 @ 12:22

Sehr schön. Und endlich mal wieder eine gutes Kameramodul (ich hoffe das der Deckel siemal keine Kratzer verursacht...). Der dicke, häsliche Plastik-Rand hat meinem Display (vom 5800) zum Glück schon öfters vor Bruch und Kratzer bewahrt. Man kann dadurch das Handy auch mal auf der Displayseite ablegen ohne das man sich großartig sorgen um Kratzer durch Staub/Krümel etc zu machen, und auch bei einem Sturz ist das Display etwas geschützer ;o) Ich würde das teil mal als Communicator-Nachfolger einstufen.

Pingback von Test: Nokia Booklet 3G – Was war nochmal der Grund es zu kaufen? - DAS GADGET WEBLOG - DIGITAL LIFESTYLE TODAY AND TOMORROW — 24 Nov 2009 @ 12:51

[...] leid es als Nokia-Fan tut, aber ich sehe keinen Grund sich ein Booklet 3G zu kaufen – zumindest mit der derzeitigen [...]

Kommentar von john — 24 Nov 2009 @ 17:45

Eigentlich unterstützt der Browser Javascript, und soweit ich weiß kein Java. Otto von nebenan ist ja auch kein Motor... ;)

Kommentar von Paul — 24 Nov 2009 @ 22:31

Der Browser unterstützt sowohl Flash als auch AJAX(Javascript und noch irgendwelche Sachen).

Kommentar von bebe — 26 Nov 2009 @ 17:09

Druck mal die "Backspace" Taste beim geoffneten Browser, es wird eine Ueberraschung sein.

Kommentar von Osiriz — 27 Nov 2009 @ 21:37

AJAX = Java Script und XML um Seiten asynchron nachzuladen also ohne die gesamte Seite nochmal laden zu müssen. Ist also keine Scriptsprache oder sowas, sondern ein Zusammenspiel der Beiden für ein "desktop-mäßigeres" bedienen von Homepages. Sehr gut für Online-EMail-Programme (Emails treffen ohne Neuladen der Seite ein z.B.).

Kommentar von direx — 29 Nov 2009 @ 17:02

Endlich mal ein Foto, auf dem die deutsche QUERTZ-Tastatur zu sehen ist! Vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrungen, hat meine Kaufentscheidung jetzt gefestigt. Hatte vor einigen Monaten ein 5800 und habe es nach 6 Reparaturen innerhalb von 3 Monaten zurückgeben.

Kommentar von Martin — 02 Dez 2009 @ 14:45

Hallo, habe mir das Handy heute bei Nokia bestellt. Leider habe ich erst später geschaut, ob es das SAP Bluetooth Profi (SIM ACCESS PROFIL), z.B. für VW Premium-Freisprecheinrichtungen unterstützt... Ich bin davon ausgegangen, dass so eine Nokia-Technik beim neuen Spitzenmodell definitiv dabei ist. Aber lt. Areamobile unterstützt das Nokia N 900 kein SAP, die Nokia Website dazu schweigt sich auch aus... Kann das jemand prüfen? Oder ein Feedback geben: DANKE! Martin

Kommentar von pac — 06 Dez 2009 @ 11:35

HI, hab mien N900 jetzt 3 tage und bin damit sehr zufrieden. zum Test: " - Slider ist etwas wackelig." das war auch mein erster Eindruch. Man kann sich aber sehr leicht vom Vibration-Feedack des Touchscreens täuschen lassen. Einfach deaktvieren, dann ruckelt beim tippen auch nichts mehr. und... Der UKW-SENDER wird nicht erwähnt: diesen finde ich zB. im Auto sehr praktisch. Akku: hab zwar nicht so genau drauf geachtet aber die ersten 24h war das Teil prakisch im Dauerbetrieb. Downloads, Videos, Einstellungen austesten und etwas Telefonie sowie Spiele - habs erst am 3 Tag wieder geladen.

Pingback von Weihnachtsspecial: 16. Dezember – Nokia N900 - DAS GADGET WEBLOG - DIGITAL LIFESTYLE TODAY AND TOMORROW — 16 Dez 2009 @ 12:11

[...] Nokia N900 ist ein Slider-Smartphone mit einem 3,5 Zoll großen Touchscreen – das entspricht der [...]

Kommentar von llPac — 18 Dez 2009 @ 2:33

hi leute. ich warte schon seit langen auf das n900. theoretisch könnte manns jetzt sofort für 100 euro mehr haben-.- naja... ich find was hier vorgestellt wurde gut nur vieles wurde garnicht erwähnt!! ich habe mich sehr ausführlich darüber informiert und hab 32 wichtige funktionen gefunden. zB. das handy is ein tragbarer "video player" (unterstützt so jedes format und kann an jeden tv angeschlossen werden), es hat eine eingebaute webcam (vordere cam), ist voip fähig (erstklassig laut testberichten!), unterstützt navilink 6.0 (in google oder youtube mal eingeben xD), hat ca über 2GB speicher für apps (nicht mehr!!), ein ukw radio chip ist eingebaut(wird nirgends erwähnt weils keine option dafür gibt), soll eine mehrfach farbige benachrichtigungs led haben, pdf reader UND DAS LETZTE es ist durch eine software als IR fernbedinung nutzbar. wie gesagt. ich habe das handy noch nicht aber was will man mehr von nem handy? egal wie klein ein handy ist. stören tuts immer^^ hmm mit dem n900 wird man locker 2 jahre auskommen. zwecks funktionen ;)

Kommentar von gagaricka — 30 Dez 2009 @ 11:54

Was soll bitte an einem Stylus, dem größten Stylus so toll sein? Hey, das war vor 10 Jahren nötig. Ich zahl doch nicht 600 Euro um einen Stylus benutzen zu müssen. Sorry, aber der Touchscreen ist ein Witz. Wie war das im Bericht "Nokia hätte ohne Weiteres einen kapazitiven Bildschirm, wie im iPhone, verbauen können" und warum haben sie es nicht? Lieber dem Kunden einen Stylus verpassen als ein bischen weniger gewinn in kauf nehmen. Mit dem Verlagern nach Rumänien habe die Manage von Nokiar doch gezeigt, das sie nur an Profit Gieren, Familien zerstören, um dann hässlichen Plastigschrott zu produzieren.

Kommentar von llPac — 31 Dez 2009 @ 4:53

hmm plastic schrott... ja, währe besser! anderes touchscreen auch währ auch gut.!! nur der schrott is guter schrott.^^ ich hasse nokia! vor allem weil die cam s fast in jedem modell müllreif sind. aber n900 is g..l!! xD deswegen werd ichs holn...100%^^

Kommentar von Phiipp — 11 Jan 2010 @ 22:57

zum ukw Sender bzw. FM transmitter schickt der jeden ton z.b. vom Videoplayer zum Radio. und beim 810 war es möglich die bildübertragung über Wlan zum Flatscreen zu senden. bitte nachtesten

Pingback von Dieses Nokia N900 bootet Maemo und Android - DAS GADGET WEBLOG - DIGITAL LIFESTYLE TODAY AND TOMORROW — 25 Jan 2010 @ 10:09

[...] Video zeigt, wie ein Dual-Boot-Handy funktionieren könnte. Hier seht ihr das leicht zu hackende Nokia N900, wie es Maemo und Android bootet. Hacker Brandon sagt, das Video ist echt und die Möglichkeiten [...]

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