Philips zeigt deinen Bewegungsmangel an

philips directlifeDer DirectLife Activity Monitor von Philips steckt in deiner Tasche und verrät per Statusbalken, ob du dich ausreichend bewegst.

Mit der dazugehörigen Software lädt der Besitzer dieses wasserdichten Beschleunigungsmessers seine Fitness-Ziele auf das Gerät. Man legt also per Voreinstellung fest, wie viel Bewegung man sich pro Tag verschaffen möchte. Dann zieht man los und verbringt seinen Tag so wie immer – mit dem Monitor in der Tasche. Mit der Zeit wird die Reihe der Punkte auf dem Gerät anfangen grün zu leuchten. Für jeweils 15 Prozent deines Bewegungsziels für den Tag kommt ein weiteres Lämpchen hinzu. Man muss nur auf den behelfsmäßigen Statusbalken schauen und weiß: Heute Abend ist noch ein Spaziergang oder gar ein Waldlauf drin.

Das Gerät dürfte vor allem Geeks ansprechen. Die hocken gern stundenlang vor dem Rechner und bewegen sich höchstens zur Tür, um die Pizza in Empfang zu nehmen. Sie knacken gern Highscores und sind süchtig nach Statusbalken! Das Gerät könnte die entscheidende Kombination aus Ehrgeiz und Faszination auslösen, um uns aus dem Haus zu locken. Den Blick fest auf dem Statusanzeiger, versteht sich.

Der Activity Monitor wird für 80 Dollar verkauft. Dazu kommt noch eine monatliche Gebühr von 12,50 Dollar, für die man auch persönliche Ratschläge von einer echten Person bekommt. Philips hat uns auch verraten, dass ihr Gerät eine Menge besondere Algorithmen nutzt, mit denen sich Bewegungen viel besser registrieren lassen, als mit einem normalen Beschleunigungsmesser. Das Gerät kennt den Unterschied zwischen normalem Laufen, Rennen und Joggen und weiß wahrscheinlich auch, wann du Hausarbeit verrichtest. [Jacqueline Pohl]

[via Philips, Ubergizmo]

5 Responses to Philips zeigt deinen Bewegungsmangel an

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  2. 22 Okt 2009, 12:35

    Dieses Gerät klingt ja wirklich interessant! Ich würde es mir ehrlich gesagt nicht zulegen, da ich nicht auch noch meine Freizeit völlig den elektronischen Geräten widmen will. Wer wirklich daran denkt, seinem Körper etwas Gutes zu tun, der wird nicht daran vorbeikommen, wirklich Sport zu treiben, statt sich mit solchen Geräten etwas vorzugaukeln. Die Technik in dem Teil finde ich aber schon spannend :)

  3. Levian
    22 Okt 2009, 18:20

    wie soll das gehen? 15*n=100 ist nicht lösbar über den natürlichen Zahlen

  4. wenigwisser
    23 Okt 2009, 9:28

    Gibt’s das nicht vielleicht als App für’s iPhone? 2 Euro wäre es mir wert.

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