Robocat erobert Japan mit Plüsch und Geschnurr

sega_cat_venusEchte Katzen und Hunde sind viel zu scharf darauf sich zu reproduzieren, um jemals so selten und teuer zu werden, wie in Blade Runner. Sega nimmt volle Fahrt auf und will diese Nische mit einem Update ihrer abgefahrenen Katze bedienen.

Die Dream Cat Venus wird in diesem Monat in Japan für 110 Dollar Einzug halten. Sie ist empfänglich für Geräusche und Berührung, sprich: sie reagiert auf Streicheleinheiten und gutes Zureden. Sie schnurrt sogar und verpasst dir auch mal eine leichten Stoß in die Rippen. Genau wie der Aibo von Sony kann die Dream Cat durch ihre Augen sehen, denn dort sind winzige Kameras eingebaut.

Aber musste diese arme Robokatze unbedingt aussehen wie “Mein erstes Tierpräparations-Set”? Vergesst mal eure Vorstellung von Realismus, Sega, und lasst diese hilflosen Mietzbots aus euren dunklen Gewölben im unheimlichen Tal heraus. Diese unmoralischen Plüschtaktiken mögen vielleicht für einen fiesen Streich auf einem Buffet auf Melmac gut sein. Aber niemand will, dass sich Japan in Melmac verwandelt. Nicht noch mehr, als ohnehin schon! [Jacqueline Pohl]

[via Sega Toys (PDF), CrunchGear]

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2 Antworten auf Robocat erobert Japan mit Plüsch und Geschnurr

  1. 7.Jul. 2009 12:43

    Das ist gut geschrieben, Jacqueline. Aber sieh Dich einmal auf dem Spielzeugmarkt um. Es gibt unglaublich viel hässliches Spielzeug, nicht nur im Tierbereich. Vor allem Babypuppen sehen oft aus, wie Aliens – u.a. auch vom Melmac. ;)

  2. Nope
    7.Jul. 2009 18:40

    Die können sie wenigstens nicht auffressen!

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