Intel-Forscher arbeiten an einem Weg zur schnurlosen Energieübertragung, die keinen Leiter benötigt. Stattdessen nutzt die Technik Magneten und eine besondere, gebündelte Magnetspule, um Musik von einem iPod an einen einige Meter entfernten Lautsprecher ohne Stromzufuhr zu senden. Es funktioniert!
Dieser Aufbau ist trügerisch einfach. Es gibt einen elektromagnetischen Drahtring, der ein Signal mit 1 Watt bei 7,6 MHz sendet. Eine genau platzierte, aufgewickelte Drahtspule – im Bild Gelb – sendet das magnetische Signal in die Richtung, wo eine kleinere Spule – hier Grün –, die darauf eingestellt ist, dieses spezifische Signal aufzufangen, sie zu einem kleinen Lautsprecher weitergibt. Die Entfernung beträgt etwa einen Meter, und die Klangqualität ist sogar ziemlich gut. Beeindruckend!
Wie die Chancen stehen, dass diese Technik ihren Weg in mobile Gadgets findet, die ohne Kabel mit Energie versorgt werden – wer kann das schon sagen? Die Reichweite und die Energie, die übertragen werden kann, hängen von der Größe der Spulen und ihrer genauen Anordnung ab, damit sie die Schwingungen der magnetischen Signale genau aufschnappen. Vielleicht beherrscht ja eine Mikro-Anordnung einige Generationen später den Trick.
Oder hat die Dharma-Initiative schon eine Lösung parat? [Jacqueline Pohl]





fragt sich was passiert mit den wellen wenn da was dazwischenkommt … oder was passiert mit dem dazwischen?
Mit dem dazwischen passiert nichts, da er keine Spule mit der entsprechenden Resonanz ist.