Jim Ruck war die gute alte Badezimmerwaage einfach nicht mehr gut und alt genug, also hat er sich etwas Neues einfallen lassen, von dem man gut und gerne auch behaupten könnte, es visualisiere den psychisch ja oft genug schmerzhaften Vorgang der Gewichtsfeststellung.
Bei seiner Entwicklung stellt man sich nämlich auf ein Nagelbett, das natürlich keine Verletzungen verursachen kann, da die Eisenstifte dicht an dicht stehen (und man sich zudem auf die Köpfe stellt) .
Erreicht werden soll damit, dass sich das Gewicht gleichmäßiger verteilt (was auch dem Selbstbetrug durch gezielte Verrenkungen ein Ende setzen würde). Wer allerdings hofft, nach dem Wiegevorgang auch noch die Abdrücke seiner Füße sehen zu können, wird enttäuscht: Nach getaner Arbeit kehren die Nägel in die Normalposition zurück. [Dieter Jirmann]
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