Leben im Da Vinci Takt

da-vinci-alarm-clock_awake.jpgVielleicht liegt es ja am falschen, oder gar am fehlenden Rhythmus, dass Du deinen Durchbruch als extrem produktives Multitalent noch nicht hattest…? Einen ziemlich rigorosen Rhythmus, den auch Leonardo da Vinci angeblich zelebriert hat, gibt dieser Da Vinci Wecker vor: dreieinhalb Stunden Wachsein werden gefolgt von exakt einer halben Stunde Schlaf. Und dann wieder von vorne. Sechsmal läuft dieser Rhythmus an einem Tag durch, und obwohl das zusammengerechnet nur drei Stunden Schlaf sind, sollen die angeblich genug erfrischen, um den produktiven Rest des Tages…
da-vinci-alarm-clock.jpg… also immerhin ganze 21 Stunden, sehr effektiv und effizient für seine Projekte zu nutzen. Könnte für die meisten Menschen schwierig bis unmöglich sein, diesen Rhythmus zu leben, ohne dadurch völlig auf soziales Leben verzichten zu müssen… Aber hey, dann wäre es ja was für Berufsgruppen, die sowieso schon eine gewisse Distanz zum Sozialleben aufweisen… beispielsweise für Blogger. ;] [bda]

[via gearfuse]

9 Responses to Leben im Da Vinci Takt

  1. Timbo
    20 Sep 2008, 21:43

    Nicht mal annähernd entspricht das dem circadianen Rhythmus eines Menschen. Auch wenn sich dies jemand leisten könnte, weil er möglicherweise nicht auf Arbeitszeiten angewiesen ist, so reichen die 30 Minuten niemals aus, um in eine ordentliche Tiefschlafphase zu gelangen. Sollte man es doch schaffen, so wird man wieder geweckt.
    Der Horror der Schlafmedizin. Nach einer Woche zu nichts mehr zu gebrauchen, nach einem Monat chronisch krank, nach einem Jahr tot. Nur so meine bescheidene Prognose.

  2. 21 Sep 2008, 7:41

    Der Mensch ist doch angeblich in erster Linie ein Gewohnheitstier. Es müsste sich mal jemand finden, der die Nummer ein Jahr lang durchzieht.

    Erinnert mich an die eine Episode von Seinfeld, in der Kramer nach diesem Rhythmus lebt – nachts weckt er Jerry, weil ihm so langweilig.

  3. Timbo
    21 Sep 2008, 11:22

    Gewohnheitstier ist dann wohl eher auf Essgewohnheiten oder Umgebung bezogen und nicht auf lebensnotwendige Dinge wie atmen oder schlafen.

  4. JC
    21 Sep 2008, 13:49

    Atmen halte ich für überbewertet!

  5. FreXxX
    21 Sep 2008, 19:41

    Das klingt sehr interessant, würde ich gerne mal ausprobieren. Aber das scheitert an meiner Freundin und meiner Arbeit. Die mögen die Zeiten nämlich nicht.

  6. Markus Schuster
    22 Sep 2008, 9:29

    Ich könnt mir das auch vorstellen … allerdings umgekehrt: dreieinhalb Stunden schlafen werden gefolgt von exakt einer halben Stunde Arbeit. ;-)

    Mann bin ich heute müde …

    Montagmorgengrüße

    Mark

  7. Gravitar
    22 Sep 2008, 11:34

    Habe ich schon mal im Urlaub ausprobiert. Problem war, dass ich in den
    30 Minuten nicht einschlafen konnte, also ein weiterer Wachzyklus von 3,5 h
    dann wieder nicht eingeschlafen ….

    Nach ca 40 Stunden ohne Schlaf bin ich krank geworden und durfte erst
    einmal 2 Tage im Bett zubringen.

    Vielleicht sollte man vor dem ersten Versuch erst einmal üben, schnell
    einzuschlafen.

  8. 24 Okt 2008, 13:05

    es gibt studien zu dem thema, der körper stellt sich darauf ein und man kommt schneller in die erholungsphasen;ich glaube 5 stunden waren das optimale ergebnis,im durchschnitt, alles was drunter oder drüber war war mit leistungseinbussen verbunden

  9. 07 Jul 2009, 19:11

    ich glaub der wecker wäre auch was für mich ;-)

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