Tagesarchive: 23 Sep 2007

iSlide: Segway im Skateboard Format

Wer gerne mit Streetsportarten herum experimentert und keine Angst vor offenen Brüchen, komplizierten Bänderverknotungen oder sonstigen ernsthaften Körperschäden aufgeschlagenen Knien hat, der könnte mit dem iSlide ein paar vergnügliche Stunden genießen. Diese Skateboard-Adaption arbeitet mit dem Segway-Prinzip. Der Industriedesigner Ofir Tal dachte sich das so: Nach vorne lehnen zum Beschleunigen, nach hinten zum Bremsen. Die Geschwindigkeit hext eine kleine integrierte Wasserstoff Brennstoffzelle ins Board, immerhin an die 15 Stundenkilometer schnell kann man damit werden. Was im Stadtverkehr durchaus ordentlich ist… Stopp! Wäre. Falls sich ein Hersteller findet. [bda]

[via techiediva]

Kurven in Pink!

Auch Traditionsbetriebe der Taschenrechnerherstellung wie Texas Instruments lassen Modetrends nicht einfach von sich abperlen. Mittlerweile weiß man ja, dass auch echte Mädchen (solche, die wie welche aussehen und sich auch so anziehen) durchaus Matheleistungskurse belegen. Oder sogar Mathe/Informatik studieren. Wie schön. Und dann aber so hässliche graue oder schwarze Gerätschaften in makellos manikürten Händen? Wie traurig. Deshalb hat TI nun den 84PLSE im Sortiment. Der ist nicht nur herrlich rosa, sondern hat auch einen USB Anschluss und 1,5 Gig MB (natürlich! Danke schön, Sascha!) internen Speicher. 110 Dollerillen für dieses Prachtstück der Lobpreisung weiblicher Intelligenz. [bda]

[via techiediva]

Vinyl Vader: Erst ab 15

Darth Vader in Vinyl – und die Firma in Tokio macht einen riesigen Bohei draus. Erstens gibt es die Dinger nur streng limitiert, vermutlich weniger als 500 Stück. Zweitens eben nur in tokio im KAWS Shop. Zu dem man eine Zugangsberechtigung braucht. Und drittens muss man über 15 Jahre alt sein. Das wird echte Fans am 29. September sicher nicht Abschrecken und der Vermarktungsstrategie recht geben. Und ich wette, dass die Vinyl Vaders obendrein nicht billig sein werden. So macht man das. [bda]

Halleluja! iPod im Gesangbuch

Haben Fans von White Metal oder Gospelgesang iPods? Interessante Frage, aber warum eigentlich nicht, wenn selbst der Papst einen hat. Ein Hossianna auf das Gesangbuch-Case für den 30 oder 80 Gig iPod oder nachgestaltete ähnlich große MP3-Player! 30 fromme Dollaluyas für das Schutzbuch. [bda]

[via gizmodiary]

Master Chief Bastelbogen

Derartige Detailtreue hat man bei Papierbastelbogen sicher eher seltener bislang zu Gesicht bekommen. Das ist exklusiv etwas für die wahren Ritter der Fein(d)motorik – Halo Fans, ihr seid gemeint! Die Finger gedehnt, die Scheren geschliffen! HIER geht’s zum How-To. [bda]

[via wonderland]

Space Invaders oder Ninja Tumbler

Schicke Tischdeko, die dank des Materials sogar zum Getränkebehälter taugt! Wisk(e)y beispielsweise. Leider bin ich nicht die Erste, die das checkt. Momentan ausverkauft. Kein Wunder. Vier Space Invaders Gläser für zwölf Dollarellen, nicht schlecht. Aber es gibt auch noch ein Ninja Viererset (Foto nach dem Sprung). Zum gleichen Preis. Puh! [bda]

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Lachssperma für bessere LEDs

Eins vorweg: Es gibt auch Leute, die essen Stör-Rogen, halten es für eine Delikatesse und geben dafür Unmengen von Geld aus. Weshalb also nicht darüber nachdenken, wie man mit Lachs-Sperma die Qualität von LEDs verbessern kann (muss ja niemand in den Mund nehmen)?

Jedenfalls ist der Wissenschaftler Andrew Steckl von der University of Cincinnatti auf der Suche nach biologischen Materialien, die die Leistung von LEDs steigern sollen, auf dieses Abfallprodukt der Fischfangindustrie gestoßen. Und wenn’s nicht allzu sehr riecht – weshalb eigentlich nicht? [dj]

Laufen mit iPod

Nicht nur in der freien Natur kann man den iPod dazu nutzen, sich bei der Körperertüchtigung eine individuelle Geräuschkulisse zu verschaffen und z..B. das lästige Geräusch quietschender Autobremsen auszublenden; auch im Studio kann man mit Hilfe der Platinum Club Series Treadmill in seine eigene Klangwelt eintauchen. (weiterlesen …)

Kineticel: Der Akku, der aus allem Energie macht

Im Rahmen des Wettbewerbs Next Generation hat ein Yael Miller das Konzept der Kineticel eingereicht, einer Akku-Batterie, die sich Dank der Prinzipien der Piezoelekrizität durch die Bewegungen auflädt, die jeder von uns sowieso täglich macht. Klingt eigentlich logisch und ganz interessant, aber irgendwie komme ich da immer auf die Frage, was eigentlich aus der Eigenurin-Therapie geworden ist. Jemand Ahnung? [dj]