Notebook mit Handkurbel

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Tatsächlich. Das Projekt von Nicholas Negroponte nimmt Gestalt an – und eine Handkurbel. Erstmals wurde das 100-Dollar-Notebook gestern in der Öffentlichkeit entdeckt: Auf dem Weltgipfel zur Informationsgesellschaft der UNO.

Statt teurem, kommerziellem Windows läuft das freie Linux auf der Kiste. Rechnen tut ein Chip von AMD, ein Gigabyte Speicher ist vorhanden und das LC-Display wird in der Massenfertigung lediglich 35 Dollar kosten. Und wenn’s mal keine Steckdose gibt, lädt die Kurbel die eingebauten Batterien tatsächlich wieder auf.

Kaufen können wir das Ding aber nicht. Es ist für Kinder in Entwicklungsländern gedacht; dafür, dass es in Massen von Regierungen gekauft wird. Und die Schere zwischen Arm und Reich in der Informationsgesellschaft nicht noch weiter öffnet. Sauber, Herr Negroponte! </ds>

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